Stadtkapelle spielt beim Serenaden-Auftakt - Ehrung für Dauercamper
Polkas, Klassiker und Rock

Bei der Serenade ehrte Bürgermeister Rupert Troppmann (rechts) Christa und Horst Schönweitz (Mitte) für 25 Jahre als Dauercamper in der Kreisstadt. Bild: stn
Moderne Medleys, bekannte Musical-Melodien, aktuelle Hits und dufte Swing-Rhythmen, aber auch bodenständige Märsche, Polkas und Walzer servierte die Stadtkapelle beim Serenaden-Auftakt in der Freizeitanlage. Das Publikum freute sich trotz kühler, aber trockener Witterung über die Ohrwürmer. Die Interpreten brachten einen Querschnitt durch die gesamte Palette der Blasorchesterliteratur.

Zunächst ehrte Bürgermeister Rupert Troppmann Horst und Christa Schönweitz für 25 Jahre Treue als Dauercamper in der Freizeitanlage. Neben einem Geschenk überreichte das Stadtoberhaupt auch eine Urkunde. Zehn Serenaden mit unterschiedlichen Formationen bietet die Stadt bis Ende August.

Mit dem tschechischen Traditionsmarsch "Musik, Musik" von Frantisek Kmoch eröffnete die Stadtkapelle den musikalischen Reigen. Landauf, landab wird zurzeit von den Blaskapellen in Tschechien die "Morgenblüten-Polka" gespielt. Die Stadtkapelle servierte die bodenständige Weise stilistisch.

Auch mit Hits der Beach Boys wartete das Orchester auf. Songs wie "Barbara-Ann", "Sloop John B" und "Surfin' U.S.A." gefielen den Zuhörern. Mit dem österreichischen Marsch "Felsenfest" von Erwin Trojan hatte die Stadtkapelle auch Traditionelles in ihrem Programm. Begeisterung weckte die Blaskapelle beim Publikum mit Melodien aus "My fair Lady" von Frederick Loewe. Die Songs "Bringt mich pünktlich zum Altar", "Wäre das nicht wunderschön", "Mit' nem kleinen Stückchen Glück", "Ich hätt' getanzt heut' Nacht", "Es grünt so grün" oder "In der Straße wohnst du" verleiteten die Zuhörer zum Mitsingen.

Ein über hundert Jahre altes Volksgut, die "Hiasl-Polka", brachte die Truppe um Karl Wildenauer als musikalisches Gegenstück. Die Melodien der Tenorhörner, Baritons, Querflöten und Klarinetten gaben dem Stück eine besondere Würze.

"Was kann schöner sein", "Wunderbar, wunderbar" und "Tulpen aus Amsterdam" ließ die Kapelle anschließend erklingen. Hier waren vor allem die Saxofone, Trompeten und Flügelhörner gefordert. Auch die "Lottchen-Polka" von Ladislav Kubes spielte die Band.

Rockig ging es bei den Titeln "Rock around the Clock", "Let's twist again" und "See you later Alligator" zu. Der "Böhmische Traum", die derzeit beliebteste deutsche Polka, fehlte auch nicht. Mit der Ballade "Amazing Grace" beschloss die Stadtkapelle den Abend.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.