Stadtrat beschließt Wettbewerb zu Corporate Design - Anregungen der Räte
Neustadt in Eintracht

(esc) Für die 800-Jahr-Feier 2018 will sich Neustadt ein einheitliches Bild zulegen. Dafür hat der Stadtrat beschlossen, einen Wettbewerb für ein Corporate Design zu starten. "Ein solches geht über das Stadtwappen hinaus", erklärte Bürgermeister Rupert Troppmann. "Es umfasst unter anderem die gleiche Schrift oder das gleiche Papier für die Korrespondenzen."

Parksteiner Firma im Boot

Zur Begleitung des Wettbewerbs holte sich die Stadt ein Angebot von "Pro Consultare" aus Parkstein. Die Firma ermittelt dafür die Rahmenbedingungen, erarbeitet eine Kurzeinweisung, trifft eine Vorauswahl von Agenturen, organisiert die Vorstellungsrunde und präsentiert die Entwürfe der Agenturen.

Die Fraktionen hatten über den Beschluss im Vorfeld gesprochen. Deren Sprecher Achim Neupert (SPD), Josef Arnold (CSU) und Gerhard Steiner (FW) waren sich einig: "Das wird uns die nächsten Jahre begleiten." Für das Projekt ist ein Pauschalhonorar von 2200 Euro eingeplant. Die Stadträte gaben dem Beschluss ihr Einverständnis.

Auch in ihrer Freizeit machen sich die Stadträte Gedanken um das Wohl der Bürger. Steiners Vorschlag zur besseren Beleuchtung der Bushaltestellen ist in Arbeit: Eine zweite Lampe soll an der Haltestelle stadtauswärts in Richtung Tirschenreuth (Alte Straße) eingebaut werden. Die bessere Beleuchtung der Frauenparkplätze auf Vorschlag von Wolfgang Schwarz (SPD) wird nach einer Baumaßnahme verwirklicht.

Auf Anregung von Gabriele Fröhlich (CSU) stellt die Stadt drei Schubkarren für den Friedhof zur Verfügung. "An jeden Eingang soll eine hinkommen", sagte Troppmann. Nach einem Chipsystem wie bei Einkaufswagen sollen die Karren funktionieren. Achim Neupert (SPD) sprach dem neuen Jugendreferenten "ein Kompliment" aus. Seine bisherigen Initiativen wie die Christbaumaktion oder der Christmas-Rock seien zu loben. "Dem kann ich mich nur anschließen", bestätigte der Bürgermeister.

Hermann Schmid sprach die geplanten Zughaltestellen in Weiden an: "Sollten wir uns darüber nicht auch noch einmal Gedanken machen?" Es müsse doch möglich sein, auch in Neustadt weitere Haltestellen einzuplanen. Das widerlegte Troppmann allerdings: "Weitere Haltepunkte wurden abgelehnt, wegen eines zu hohen Neigungswinkels und einer Kurve." Hinzu komme ein enormer Höhenunterschied, der nicht barrierefrei zu gestalten sei.

Neues für Pendlerparkplatz

Peter Reiser (FW) regte die Anlage einer Elektro-Tankstelle an. "Das ist die Zukunft", ist sich Reiser sicher. Möglich sei dies an der Stadthalle, am Pendlerparkplatz oder am Stadtplatz. "Eventuell wäre ja auch eine Zusammenarbeit mit dem Landratsamt möglich. Ein solches Projekt wird auch von der KfW gefördert."

Laut Troppmann seien Vorrichtungen dafür bereits in der Tiefgarage gelegt worden, "das hat sich dann zwar wieder zerschlagen, wäre aber noch möglich". Vorzustellen sei eine Elektro-Tankstelle am Pendlerparkplatz, weil dort ohnehin Elektroinstallationen anstehen würden.

Rainer Hetz (SPD) schlug die Überdachung der Fahrradparkplätze am Pendlerparkplatz vor. "Ich schaue mich nach Lösungen um", versprach der Rathauschef.
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