Stadtrat verschiebt Wahl des Jugendreferenten
Neuer Standesbeamter

Einvernehmlich vertagte der Stadtrat die eigentlich vorgesehene Bestellung eines Jugendreferenten auf die nächste Sitzung im November. Es stehe ein Kandidat bereit, der mit der Mehrheit der Stimmen rechnen könne, bestätigte Bürgermeister Rupert Troppmann. Doch könne der Bewerber aus beruflichen Gründen das Amt derzeit noch nicht annehmen.

Diese Verschiebung hat nichts mit den Diskussionen zu tun, die vor den Ferien zum Rücktritt von Achim Neupert geführt haben. Auch die Querelen, die es im September im Kulturausschuss um diesen Posten gegeben hatte, sind beigelegt. "Es braucht einfach noch Zeit", bestätigte SPD-Sprecher und Amtsvorgänger Neupert.

Wer künftig von Peter Forster getraut werden will, hat Pech gehabt. Einstimmig beschloss der Stadtrat, die Bestellung des städtischen Geschäftsführers zu widerrufen. Hintergrund ist die Einstellung von Thomas Kost (wir berichteten), den das Gremium in der gleichen Sitzung mit diesen Aufgaben betraute. Neben Kost sind auch Erika Kistenpfennig und Peter Spachtholz für Standesamtstätigkeiten und mit Bürgermieter Rupert Troppmann auch für Trauungen zuständig.

Eine weitere Entscheidung betraf eine Begradigung der Grenzen zur Nachbargemeinde Störnstein. Die Stadt wird durch diese Änderung an der B 15 und bei der Einmündung ins Baugebiet "Sonnenleite" bei Wöllershof um 1128 Quadratmeter kleiner.

Schließlich kritisierte CSU-Sprecher Joe Arnold, dass durch die Stadt zunehmend "güterwagengroße landwirtschaftliche Fuhrwerke", fahren. Sie seien außerdem häufig sehr schnell unterwegs. "Es ist eine Bedrohung für uns." Arnold regte an, bei den entsprechenden Ämtern vorzusprechen, um Landwirte zu bitten, mit diesen Ungetümen lieber den Weg um die Stadt herum zu wählen.

Am Hopfengärtel gab es in der Vergangenheit häufig Rohrbrüche. Schon bisher habe man bei Schäden darauf geachtet, angrenzende Rohrstücke mit auszubessern. Der Bauausschuss werde sich mit dem Zustand des Kanals beschäftigen,wenn es um die Straßensanierung geht, antwortete Troppmann auf eine Anfrage von Max Peter (CSU).
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