Stein um Stein für kräftige Laibe

Hans Maurer setzte das Backofengewölbe mit halbgebrannten Ziegeln auf. Bürgermeister Rupert Troppmann würde sich freuen, wenn sich nach der endgültigen Fertigstellung Bürger finden, die wie in alten Zeiten dort wieder Brot backen wollen. Bild: bgm
Früher gab es sie in jedem Stadtteil: in der Fröschau, an der Floß, gleich zwei in der Unteren Vorstadt. Doch dann wurden die Backöfen Zug um Zug abgerissen. Nur der in der Lindenstraße ist übriggeblieben. Allerdings war er in den vergangenen beiden Jahren nicht mehr nutzbar. Das Gewölbe des Brennraums war zusammengebrochen. Nach langer Suche fand die Stadt Hans Maurer aus dem Landkreis Straubing-Bogen, der das Gewölbe mit halbgebrannten Ziegeln wieder herstellte.

Eine Woche mörtelte er mit Unterstützung der Bauhofmitarbeiter Stein auf Stein ohne Schalung oder sonstige Hilfsmittel. Das fertige Gewölbe muss noch austrocknen und dann über einige Tage hinweg langsam befeuert werden. Dann ist der letzte Neustädter Backofen wieder voll einsetzbar, und einem Fest steht nichts mehr im Wege. "Vielleicht kann man vor der Kirwa wieder Kirwakuchen backen", wünscht sich Bürgermeister Rupert Troppmann
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401123)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.