Teresa Nickl aus Speinshart ins Amt eingeführt
Elfte Holunderkönigin

Zur Krönung gab es für die neue Holunderkönigin Teresa Nickl ein Geschenk von Landrat Andreas Meier. Bild: spz
Für die Proklamation einer Holunderkönigin gibt es wohl keinen angemesseneren Ort als die Schlosskapelle im Landratsamt. Vor Landrat Andreas Meier, Gründervater Georg Stahl, Familienangehörigen, ehemaligen Königinnen sowie Vertretern der Obst- und Gartenbauvereine führte der Vorsitzende des Kreisverbands für Gartenbau und Landschaftspflege, Albert Nickl, am Donnerstag eine junge Dame aus Speinshart ins Amt ein.

Der stellvertretende Landkreischef und Bürgermeister der Gemeinde Speinshart bescheinigte der elften Holunderkönigin die Tugenden Schönheit, Weisheit, Güte und Milde. Dass dies auf die neue Botschafterin der Heimat zutrifft, weiß niemand besser als er selbst: schließlich ist Teresa Nickl seine Tochter. Es war ihm eine ganz besondere Freude, dass sie sich nach kurzer Bedenkzeit dazu bereit erklärt habe, seinen Wunsch zu erfüllen. Vorgeschlagen habe sie Vorgängerin Claudia Lehner aus Floß. Sie setzte der 24-jährigen Erzieherin das königliche Diadem auf und überreichte Amtsschärpe sowie einen Blumenstrauß mit Holunderdolden.

Landrat Meier wünschte der "königlichen Hoheit" viel Freude während ihrer zweijährigen Tätigkeit. Teresa Nickl freut sich auf ihre neue Aufgabe. Albert und Elisabeth Nickl, Oma Christl Rodler und Freund Wolfgang Merkl gratulierten der freudestrahlenden Holunderkönigin.

Stahl blickte kurz auf die Gründung der Aktion 1992 zurück. Die überörtliche Präsenz habe dazu beigetragen, den Landkreis landesweit bekannt zu machen. Willi Trenner, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Eschenbach, überreichte einen Holunderstrauch für den Garten der Familie Nickl. Der Empfang endete mit dem Eintrag ins goldene Buch.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.