Training für guten Start

Sonderpädagogische Förderung im Kindergartenalter gibt es seit über 20 Jahren. An ihrer Bedeutung hat sie in dieser Zeit nichts eingebüßt.

Die Abkürzung SVE für die Schulvorbereitende Einrichtung hat sich mittlerweile eingebürgert. Sie versteht sich als Angebot an Eltern von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder Sprachauffälligkeiten. Ziel ist es, Kinder für den Schulanfang fit zumachen.

Dreierteam für Nachwuchs

Bewegungskoordination, motorische Geschicklichkeit, Sprachförderung und Konzentrationsübungen stehen jeden Tag auf dem Programm. "Wir wollen jedem Kind zu einem guten und erfolgreichen Start in der Schule verhelfen", betont Tanja Burger. Sie ist die heilpädagogische Förderlehrerin in der Gruppe und unterstützt die Kinder täglich von 8 bis 12 Uhr. Neben einer Praktikantin arbeitet auch eine Sonderpädagogin mit.

Für Studienrätin Ulrike Hübner steht die individuelle Förderung an erster Stelle: "Nach einer ausführlichen Diagnose wird für jedes Kind ein eigener Förderplan erstellt."

In einer kleinen Gruppe von acht bis zwölf Kindern ist eine gezielte und kontinuierliche Umsetzung möglich. Dabei legt das Team auf eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeuten und Kinderärzten viel Wert. Gerade für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Sprachauffälligkeiten sei es sehr wichtig, dass der Förderbedarf frühzeitig erkannt werde und es eine entsprechende Unterstützung gebe. Daher können auch schon Buben und Mädchen ab vier Jahren in der SVE betreut werden. Besuch und Transport sind kostenlos.

Träger ist die Katholische Jugendfürsorge. Sie stellt auch die Räumlichkeiten im Haus St. Elisabeth in Windischeschenbach zur Verfügung. Die SVE ist organisatorisch und pädagogisch an die Neustädter St. Felix Schule angeschlossen.
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