Umweltausschuss des Kreistags liebäugelt mit Beitritt zum ETZ Nordoberpfalz
Im grünen Bereich

Sparen ist manchmal schwieriger als gedacht. Vor allem dann, wenn es um Energie geht. Energiefresser lauern überall und treiben den Verbrauch in die Höhe. Um die im Landkreis Neustadt auszumerzen, hat das Energie-Technologische Zentrum Nordoberpfalz (ETZ) sein Konzept den Fraktionen im Umweltausschuss vorgestellt.

Bei Energiesparmaßnahmen ist das ETZ eine regionale Anlaufstelle für Unternehmen und Kommunen. Das Modell beinhaltet Werksbesichtigungen, kommunales Energiemanagement oder Klimaschutzkonzepte. "Außerdem beraten wir einzelne Bürger vor Ort", betonte Geschäftsführer Matthias Rösch. Wer sein Haus beispielsweise energetisch sanieren will, bekommt Unterstützung.

Stellvertretendem Landrat Albert Nickl ist es wichtig, die Bevölkerung in das Thema mit einzubeziehen: "Deshalb soll das Modell für die Fraktionen ein Anstoß sein, über eine Zusammenarbeit mit dem ETZ nachzudenken." Sollte das der Fall sein, plant Rösch abwechselnde Bürgersprechstunden in den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth sowie in Weiden. Das Zentrum würde sich zu 40 Prozent über die Stadt Weiden und zu je 30 Prozent über die beiden Landkreise finanzieren.

Diese Aufteilung sagt Stephan Oetzinger (CSU) zu: "Das Modell ist gut, aber am Anfang sollte sich die Förderung auf drei Jahre beschränken." Alle drei Partner sollten die Förderkosten mittragen, so dass es für Neustadt bei dem geplanten Zuschuss von 30 Prozent und somit 25 000 Euro bleibt. Über weitere Schritte beraten die Fraktionen .
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.