VdK informiert Vertreter in Betrieben über Rechte und Fallstricke beim Eintritt in den Ruhestand
Schwerbehindert in Job und Rente

Der VdK ist führend bei der Ausbildung und Vermittlung von Schwerbehinderten-Vertretern in Betrieben. Sie kümmern sich um Präventionsarbeit und bei Kranken um das "betriebliche Eingliederungsmanagement" (BEM).

Die Grundlagen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erwarben neue und wiedergewählte Schwerbehindertenvertreter aus der Region bei einer von der VdK-Bezirksgeschäftsstelle Regensburg organisierten Arbeitstagung in der Stadthalle Neustadt. Regierungsdirektor Erich Bierler erläuterte den rund 100 Teilnehmern in seinem Vortrag die Aufgaben und Mitwirkungsmöglichkeiten als Schwerbehinderten-Vertreter. Wichtig sei die Kommunikation mit Arbeitgeber, Personal- und Betriebsrat.

Grundzüge der gesetzlichen Rentenversicherung erläuterte der Leiter der Rechtsabteilung des VdK-Landesverbandes Bayern, Rainer Strauch. Er definierte die Begriffe Warte-, Berücksichtigungs- und Hinzurechnungszeiten und ging auf die Altersrente für langjährige Versicherte und Schwerbehinderte sowie Regelalters- und Erwerbsminderungsrente in der gesetzlichen Versicherung ein.

Rente ab 63 nicht so einfach

An der Rente mit 67 werde sich nichts ändern. Die Berechnung des Renteneintrittes werde immer komplizierter. Grundlage sei der Geburtsjahrgang. Die von der Bundesregierung eingeführte Rente mit 63 habe bei vielen Arbeitnehmern zu Irritationen geführt. Neu sei seit 2001 bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen die stufenweise Anhebung der Grenze von 60 auf 63 Jahre. Schwerbehinderte der Geburtsjahrgänge 1944 bis 1951 könnten Rente ohne Abschläge ab 63 Jahren, mit Abschlägen von 10,8 Prozent ab 60 Jahren beziehen. Bei Erwerbsminderungsrenten sei die Zurechnungszeit von 60 auf 62 Jahre angehoben worden. Die Daten für die Altersrente müssten für jeden Arbeitnehmer anhand der Beitragszahlungen individuell berechnet werden.
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