Verband Wohneigentum tagt in Neustadt/WN
Eigenheim für Siedler

Der neue Bezirksvorstand des Verbandes Wohneigentum (von links): Vorsitzender Hans-Jürgen Meier, Reinhard Ott, Vorsitzender Christian Benoist, Arthur Weber und Helmut Grünbauer. Bild: fz
Nach 57 Jahren ist dem Verband Wohneigentum der "Traum vom eigenen Heim" gelungen. Der Verband besitzt nun in Weiden ein eigenes Gebäude. Weniger gut läuft es bei der Mitgliederentwicklung. In der Stadthalle in Neustadt berichtete Bezirksvorsitzender Christian Benoist von einem Mitgliederschwund aufgrund der Demografie, der nicht durch Neuaufnahmen ausgleichbar ist. Ein klares "Nein" sagte der bayerische Präsident, Siegmund Schauer, zu "wiederkehrenden Beiträgen" wie der Straßenausbaubeitragssatzung. 36 000 Unterschriften waren für einen Petition gegen diese Abgaben nötig; 42 000 Unterschriften habe man eingereicht. Die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Annette Karl sagte, es gebe Kommunen, die sich den Luxus leisten könnten, die Bürger nicht zur Kasse zu bitten, und andere, die dringend darauf angewiesen seien.

Bürgermeister Jürgen Spahl aus Rednitzhembach in Mittelfranken erklärte, wie sein Ort die Verschuldung senkte, ohne dass Gebühren oder Grundsteuern erhöht wurden. Viel Geld habe die Kommune gespart, indem sie bei Straßensanierungen auf einen teuren Ausbau verzichtet, sondern ausschließlich die Oberfläche erneuert habe.
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