Viel verkauft und gepflanzt

Noch einen Zahltag gibt es für die Rechtler der Corporationswaldung. Ansonsten bleibt das Geld in der Kasse.

27 Jahre lang verteilte Kassier Max Wagner die Einnahmen. In der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim zahlte er letztmals 150 Euro an die 46 anwesenden Rechtler aus. Nachfolger Willi Lohwasser schaute ihm über die Schulter. Die nächste und letzte Auszahlung erfolgt am 11. April von 10 bis 17 Uhr beim neuen Kassier im Stadtmühlweg 11.

Bereits Ende März hatte im vergangenen Jahr der Wegebau im Bürgerwald begonnen, erinnerte Schmid. Auf 80 Metern gab es Probleme mit der Verdichtung. Deshalb habe man 1600 Tonnen Material eingebaut und Geotex ausgebracht. Für die Baumaßnahme im Bürgerwald gab es 65 Prozent Förderung. "Die Corporation muss dennoch fast 17 000 Euro draufzahlen."

1000 neue Douglasien

Am Satzberg wurden Bäume gefällt, Zäune gebaut und neu angepflanzt. An den Hängen zur Girnitz setzten die Waldbesitzer 100 Lärchen und 300 Douglasien. Für eine negative Überraschung sorgte ein Käferloch in der Nähe des Gedenksteins. "Die Bäume wurden schnellstens gefällt und 200 Douglasien gepflanzt", sagt Schmid. Im Bürgerwald wurden ebenfalls 500 Douglasien aber ohne Zaunbau gesetzt. "Die Spitzen bekamen Verbissklemmen."

Im Februar begann die Corporation am Satzberg bereits mit dem Holzeinschlag. Der Weg an der Girnitz wurde verbreitert. In den nächsten Tagen werden David Wagner und Fabian Stich die Nistkästen kontrollieren und säubern. In der Waldung Öd sind es 51 und am Satzberg 54 Vogelhäuser. Elisabeth und Helmut Weiß betreuen 55 Nistkästen im Bürgerwald. Insgesamt wurden fast 1000 Festmeter Holz verkauft. An Brennholz waren es 110 Ster. "Sie sind mit Herzblut dabei", dankte Bürgermeister Rupert Troppmann den Waldbesitzern. Das Engagement sehe man am Bericht des Vorsitzenden, der länger daure als der des Rathauschefs in der Bürgerversammlung, schmunzelte er.

Mit Gutscheinen dankte der Vorsitzende Mathias Brewitzer, der 25 Jahre als Beisitzer sein Fachwissen einbrachte, und Max Wagner. "Seit 1988 verwaltete er die Kasse zur Zufriedenheit der Rechtler", lobte Schmid.
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