Vier- bis sechsjährige Interpreten begeistern Publikum beim Abschluss-Konzert der Musikschule
"Musik macht frohe Laune"

Als tolle Truppe präsentierte sich die Gemeinschaft der Musikalischen Früherziehung. Maria Wildenauer und Kerstin Zenner (rechts) hatten die kleinen Schauspieler und Sänger auf ihre Auftritte bei der Abschluss-Veranstaltung in der Musikschule vorbereitet. Bild: kwl
Die vier- bis sechsjährigen Interpreten der Musikschule unternahmen beim Abschluss-Konzert als Sänger und Schauspieler eine Weltreise. Sie entführten das Publikum in ferne Länder. "Musik öffnet die Herzen", betonte Leiter Karl Wildenauer.

Italien erstes Ziel

Vorsitzender Reinhold Schwarzmeier erwähnte, dass Maria Wildenauer es beispielgebend verstehe, die Kleinen zu motivieren. Eltern und Großeltern, Onkel und Tanten sowie Geschwister und Freunde waren der Einladung gefolgt. "Eine Reise woll'n wir machen", sangen die Sprösslinge unter Anleitung von Lehrerin Wildenauer und Praktikantin Kerstin Zenner, die auch am Flügel begleitete. Erstes Ziel war Italien. Die Kinder führten den Eltern ans blaue Mittelmeer und den Sandstrand. Sogar das Sammeln von Muscheln setzten die Kleinen um. China war nächste Station.

Für das Lied "Im Gebirge Szetschuan triffst du den Pandabären an. Er lebt ganz allein und putzt sich fein" postierten die Akteure ein riesiges Stofftier auf der Bühne. Dabei stellten sie einen besonderen Rhythmus mit Bambusstäben vor. Mit Begeisterung zeigten die Kleinen Indianertänze, berichteten über das Erwachen der Menschen und der Natur, die langen Wanderungen der Indianer sowie das Leben der Ureinwohner am Lagerfeuer.

Als Devise gaben die jungen Künstler die Losung "Musik macht frohe Laune" aus. "Tanzen, springen, fröhlich singen, musizieren und studieren", reimten sie in Liedform. Bei einem Indianer-Tanz symbolisierten sie den Flug des Adlers, das Anschleichen der Bewohner an die Beutetiere und den beschwerlichen Weg durch die Prärie. Beim "Barfüßler-Song" holten die kleinen Akteure ihre Eltern als Tanzpartner. Das Pony-Lied war schon bei den Proben bei den Kleinen der Renner. Die Künstler trugen die Abenteuer des Indianerjungen "Kleiner Bär" leidenschaftlich vor. Schön war es dann am Lagerfeuer. Die Kinder sangen "Kleines Pony lauf' geschwind, trage das Indianerkind". Beim Baum-Lied wurden die Musikschüler für die Natur sensibilisiert.

In vier Sprachen

Nach dem Überqueren des Atlantiks legten die jungen Schauspieler einen Stopp in Frankreich ein. Die Vorschulkinder entführten zum Schloss Versaille und zum Eiffelturm und trugen den Kanon "Bruder Jakob" in vier Sprachen vor. Am besten kam die bayerische Strophe an: "Alter Bazi, schlafst erwer nu. Glock'n hab'n schou g'litt'n, bim, bam bum". Fröhlichkeit vermittelten die Kleinen beim Musikstück "Tanz' mit mir". Auch hier hatten sie die Eltern eingebunden. Maria Schwarzmeier versorgte die Kinder mit Leckereien.
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