Vom Derby ins Spitzenspiel

Ein Blick auf die Tabelle sagt alles: Tabellenführer TTL Bamberg II ist das einzige Team, das aus dem eng beieinander liegenden Feld der Bayernliga Nord herausragt. Eine hohe Auswärtshürde für die DJK-Basketballer am Sonntag.

Klar, Derbys sind die Highlights der Saison. Es wäre den Basketballern der DJK Neustadt aber trotz des Erfolgs vergangene Woche über die Coocoon Baskets aus Weiden ratsam, schnell wieder auf den Boden des Liga-Alltags zu kommen. Denn die Ausgangssituation vor dem dritten Auswärtsspiel der DJK in Folge ist alles andere als ideal.

"Der TTL ist aktuell die wahrscheinlich stabilste Mannschaft der Liga mit einigen erfahrenen Spielern, die auch schon höherklassig aktiv waren. Von daher ist Bamberg eindeutiger Favorit.", weiß Uwe Glaser, dessen Kenntnisse seinem Team aber dieses Mal wenig nützen werden. Glaser - und leider auch der gegen Weiden starke 15-jährige Center Moritz Bär - sind wegen ihres zeitgleichen JBBL-Spiels mit Bayreuth in Jena nicht mit von der Partie. "Wir müssen gegenüber dem Weiden-Spiel umstellen. Lukas Bieber wird wohl auf die großen Positionen rutschen, um Jonas Meißner und Ondrey Stych zu unterstützen", so der Trainer. Glasers Platz als Coach an der Linie übernimmt vertretungsweise Vorgänger Stefan Rupprecht, der beim Tabellendritten einspringt.

Bamberg festigt Führung

Auch Bamberg hat einen Krimi hinter sich. Beim 65:61-Sieg im Spitzenspiel gegen Tabellenzweiten DJK Schweinfurt unterstrichen die Oberfranken, die erst ein Spiel verloren haben, ihre Ausnahmestellung. Für Neustadt ist es ebenso wichtig, Wege zu finden, die mit Abstand beste Defensive der Liga zu knacken, sowie die Werfer des TTL zu neutralisieren.

"Verbessern müssen wir die Verteidigung gegen die Dreierschützen, denn da kommt wahrscheinlich noch mehr Arbeit auf uns zu als gegen Weiden", meint Glaser. "Immerhin erzielt der TTL die meisten Dreier. Unser Ziel muss es sein, die Spannung im Training wieder aufzubauen und die gleiche Intensität wie am Sonntag aufs Feld zu bringen." Nur dann hat die DJK eine Chance.
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