Vortrag beschäftigt sich mit der in Lourdes geborenen Bernadette
Grotte mit heilenden Kräften

Zu einem Vortrag über das Leben der heiligen Bernadette von Lourdes begrüßte die stellvertretende Leiterin der KAB-Senioren, Monika Nickl, Diakon Theo Margeth. Er ist auch Militärseelsorger und hat schon viermal an einer Soldatenwallfahrt nach Lourdes teilgenommen. Somit ist er prädestiniert für dieses Thema.

Vom 11. Februar bis zum 16. Juli 1858 hatte die in Lourdes geborene Bernadette Soubirous 18 Erscheinungen der Gottesmutter Maria. Sechs Tage vor ihrem 14. Geburtstag habe Bernadette beim Holzsammeln im Wald zum ersten Mal die Vision, die sich im folgenden halben Jahr 17 Mal wiederholten. Ihr sei in der Grotte Massabielle, nur wenige Meter von ihrem Elternhaus entfernt, eine weibliche Gestalt erschienen. Die "Dame", wie sie Bernadette ehrfurchtsvoll und bewundernd nannte, habe sich später als die Jungfrau Maria zu erkennen gegeben. Sie forderte Bernadette auf, an der Grotte eine Kirche zu bauen. In einer weiteren Erscheinung forderte sie zum Trinken aus der Grotte auf. Es war aber kein Wasser zu sehen. Bernadette habe etwas an der Erde weggekratzt und plötzlich entsprang dort klares Wasser. Maria offenbarte ihr die Heilkraft der Quelle.

Am 8. Juli 1866 sei Bernadette in das Kloster der Schulschwestern von St. Gildard in Nevers eingetreten und trug fortan den Namen Maria-Bernard. Sie starb ohne weitere Erscheinungen gehabt zu haben am 16. April 1879 im 35. Lebensjahr. Ihr unverwester Leichnam liegt in der Klosterkirche zu Nevers. 1933 wurde Bernadette heilig gesprochen. Nickl gab noch bekannt, dass am 19. Oktober eine Fahrt nach Maria Loretto ist. Mit dem Marienlied "Milde Königin gedenke" schloss die Veranstaltung.
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