Weihnacht vom Rupertiwinkel

Es war eine wirklich besinnliche Stund', zu der der OWV ins Gasthaus "Zum Weißen Rößl" geladen hatte. Der Saal war voll, die Stimmung gespannt und das Publikum aufmerksam.

Das Trio "Kreizderquer" aus Windischeschenbach eröffnete mit dem "Rosenheimer Marsch" den Abend. OWV-Vorsitzender Rudolf Bäumler freute sich über den überwältigenden Besuch. Erstmals in der langjährigen Geschichte hatte sich der OWV mit der "Rupertiwinkler Weihnachtsg'schicht" an die Öffentlichkeit getraut. "Zünd a's a, as Liachtl, in dera Zeit. A Liachtl bringt Wärm', bringt Hoamlichkeit auch in d' Gaststub'm Walbert." So war es dann auch.

Zwei Holzlaternen, Tannengrün und Strohsterne schmückten den Tisch. Vorsitzender Bäumler und Hans Spachtholz trugen die vom Heimatdichter Karl Robel aus Teisendorf im Berchtsgadener Land verfasste Weihnachtsgeschichte vor. Sie enthält das biblische Geschehen auf dem Weg von Nazareth nach Bethlehem bis zur Geburt.

Bäumler und Spachtholz brachten die in Mundart geschriebene Geschichte gekonnt zu Gehör. Die Besucher lauschten andächtig, das Mienenspiel vieler verriet, dass sie konzentriert dem Geschehen folgten.

Zwischen den Abschnitten sangen Johanna Schmidt und Monika Burkhard passende Lieder wie "Gebot is ausgegangen - Kaiser Augustus", "Wie sind heut Maria und Josef" oder das "Weihnachtslied der Hirten". Auf der Zitter begleitete sie Michaela Gaach. Elektronische Verstärkung brauchten sie nicht für ihre eindrücklichen Darbietungen.

Bäumler dankte den Mitwirkenden und den Frauen vom OWV für die Vorbereitungen. Den Kranken wünschte er baldige Genesung, Geduld und Zuversicht, dass Jesus den Weg des Lebens mit uns gehe. Mit "Leise rieselt der Schnee" endete die besinnliche Stunde. Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit langanhaltendem Applaus.
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