Wer nichts versteht, hat das Meiste kapiert

Mut zur Lücke bewies der Odenwälder Kabarettist Rolf Miller auch in seinem aktuellen Programm "Alles andere ist primär". Er begeisterte am Samstag das Publikum in der ausverkauften Stadthalle restlos.

In breitbeiniger Fußballerpose auf dem Stuhl sitzend gab er mit schmalem Wortschatz und den gewohnten Lückentexten verdrehte Lebensweisheiten und Pointen zum Schießen mit einem gnadenlos guten Timing wieder. Mit den genial komponierten Stammelsymphonien schaffte er es wieder einmal, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken: Hinterhältig und grenzenlos humorvoll.

Das Publikum konnte fast zwei Stunden lang pausenlos Lachen. Diese Art von Kabarett macht ihm keiner nach. Sein Fazit am Ende: "Wer nix verstanden hat, hat das Ganze im Großen und Ganzen kapiert". (Ausführlicher Bericht folgt)
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