Werkverträge überprüfen

Die Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD unterstrich Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (hinten, Sechster von rechts) in der Jahreshauptversammlung. Er gratulierte Vorsitzendem Helmut Fastner (hinten, Fünfter von links) zur Wiederwahl. Seine bisherige Stellvertreterin und Gründungsmitglied Minni Weiß (vorne Mitte) wurde nach 20 Jahren mit einem Blumenstrauß aus dem Vorstand verabschiedet. Bild: adj

"Wir wollen mitreden und unsere Anliegen und Ansichten den agierenden Politikern nahebringen. Wir formulieren unsere Meinung zu verschiedenen Themen. Wir wollen Frieden, Gleichheit und Brüderlichkeit, den Grundsatz der Sozialdemokratie, verwirklicht sehen."

Mit diesen Worten verdeutlichte Helmut Fastner, der Vorsitzende des Unterbezirks Weiden-Neustadt-Tirschenreuth der Arbeitsgemeinschaft SPD60plus, in der Unterbezirkskonferenz in "D'Wirtschaft" dem Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch die Ziele der Arbeitsgemeinschaft (Arge).

Die große Zahl von 32 Veranstaltungen im vergangenen Jahr zeige den Willen der Alt-Genossen aktiv zu sein und ihre politische Meinung kund zu tun. "Dass uns manchmal die Biologie an unser Alter erinnert, ist keine Hindernis." Auch für die SPD lohne sich die Arbeit. "Immerhin sind inzwischen mehr als 50 Prozent der Mitglieder in Bayern 60 plus. Die soziale Gerechtigkeit ist uns sehr wichtig. Wir wollen Wohlstand für alle, nicht nur für die Reichen."

Fastner dankte mit Blumen besonders Stellvertreterin Minni Weiß. Sie gründete vor 20 Jahren die Arge mit und war viele Jahre aktiv in die Arbeit eingebunden. "Heute stellt sie sich nicht mehr zur Wahl."

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch betonte, wie er die Arbeit der ArGe 60plus schätze. "Ich wurde von euch von Anfang an unterstützt und werde eure Meinung immer ernst nehmen." Die Zusammenarbeit in der Koalition sei nicht einfach. Beim Mindestlohn werde es kein Wackeln geben. 22 000 Menschen seien in der Region davon betroffen. "Die Aufzeichnungspflicht ist nicht zu viel, da ja für die Lohnabrechnungen sowieso alles aufgezeichnet wird." 2015 stehen auch die Werksverträge auf dem Prüfstand. "Wir wollen keine Ausbeutung von Menschen zulassen."

Die SPD sei die einzige Partei, die das Freihandelsabkommen diskutiere. "So wie es derzeit auf dem Tisch liegt, wollen wir es nicht." Der Koalitionspartner halte dagegen alles, was verhandelt worden sei, für richtig.

Bei den Neuwahlen wurde Helmut Fastner (Weiherhammer) als Vorsitzender bestätigt. Stellvertreterinnen sind Ursula Kinner (Weiden) und Maria Schäffler aus Erbendorf (neu). Schriftführer bleibt Oskar Schwarz (Neustadt), Stellvertreter Horst Maschke (Weiden). Weitere Vorstandsmitglieder sind Barbara Fastner (Weiherhammer), Franz Fink (Tirschenreuth), Günter Kinner, Hannelore Leitmeier, Wilhelm Moser, Gunda und Helmut Zuper (alle Weiden), Margarete Rieger, Karl Schmidberger (beide Neustadt), Hans Schäffler (Erbendorf) und Erich Völkl (Vohenstrauß).

Delegierte zur Landeskonferenz sind Helmut Fastner, Ursula Kinner, Hannelore Leitmeier, Wilhelm Moser, Margarete Rieger, Oskar Schwarz, Alois Wolfram. Bei der Bezirkskonferenz werden Adolf Bogner, Barbara und Helmut Fastner, Linda Friedrich, Ursula und Günter Kinner, Hannelore Leitmeier, Wilhelm Moser, Margarete und Günter Rieger, Helmut Ruhland, Maria Schäffler, Adolf Schmid, Oskar Schwarz, Gunda und Helmut Zupfer und Alois Wolfram die Arbeitsgemeinschaft vertreten.
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