Wichtiger Erfolg für Neustadt

Mit einem höheren Erfolg hätten sich die Neustädter Basketballer (am Ball Constantin Ponfick) den direkten Vergleich gegen Mitaufsteiger BC Dresden sichern können. Dieser könnte bei Punktgleichheit am Saisonende ausschlaggebend sein. Zu wenig Intensität bedeuteten am Ende aber nur ein Punktepolster von 14 Punkten für das Rückspiel in Dresden. Bild: A. Schwarzmeier

Ein furioses erstes Viertel der Neustädter Basketballer reichte und der wichtige Heimsieg war eingefahren. Gegen letztlich zu harmlose Dresdner wäre für die DJK aber mehr als "nur" ein ungefährdeter 72:58 (42:31)-Erfolg möglich gewesen.

Mit schnellem begeisternden Angriffs-Basketball und einem überragenden Tobias Merkl zeigte die DJK den über 250 Zuschauern, dass sie das Duell gegen den Tabellennachbarn unbedingt gewinnen wollten. Mit variablem Spiel - dem Wechsel von Zug zum Korb und klugem Passspiel, das sichere Wurfpositionen ermöglichte - arbeite die Glaser-Truppe nach fünf Minuten eine schnelle 11:0-Führung heraus. "Wir sind sehr konzentriert in die Partie gestartet und haben im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg gelegt", gratulierte Uwe Glaser seinem Team zum verdienten Erfolg.

Der BC Dresden hingegen blieb ohne seinen Topspieler Michael Zenker offensiv vielfach einfallslos. Einzelaktionen durch Konrad Slavik (14 Punkte) oder Markus Greiner-Stöffele (11) waren das probate Mittel. Doch die reichten dem Tabellenneunten, um weiter im Spiel zu bleiben. Denn Neustadt ließ nach dem starken ersten Viertel (30:18) nach. "Vielleicht habe ich das falsche Signal ausgesendet, indem ich die komplette erste Fünf vom Feld genommen habe", so Glaser. "Dadurch ging die Intensität verloren, die nötig gewesen wäre, um Dresden deutlicher zu schlagen. Das wäre im Hinblick auf den direkten Vergleich nicht verkehrt gewesen."

Jugendliche spielten solide

Die Maßnahme des Coaches, den Nachwuchsspielern über eineinhalb Viertel extrem viel Einsatzzeit zu geben, erwies sich dennoch als richtig. Die Jugendlichen sammelten mit Blick auf eine lange Saison wertvolle Erfahrung und verloren dabei kaum an Boden. Als die etablierten Spieler wieder übernahmen, war jedoch die Luft aus der Partie heraus. Fahrlässigkeiten, überhastete Abschlüsse und eine schwache Wurfquote besonders von der Freiwurflinie (36,8 Prozent) verhinderten einen höheren Sieg. Dresden konnte nicht zusetzen und so plätscherte die Begegnung langsam in Richtung zweitem Heimsieg dahin. "Wir hatten die Partie jederzeit im Griff. Positiv war, dass wir gegen die Zone immer wieder zum Erfolg gekommen sind, auch durch gutes Insidegame", analysierte ein alles in allem zufriedener Glaser: "Ein wichtiger Erfolg, der zeigt, dass noch Luft nach oben ist."

DJK: T. Merkl (19 Punkte/2 Fouls), Stych (16/1), Meißner (8/3), Saro (6/0), Ponfick (6/1), C. Sailer (5/2), Gibson (5/2), Kuchinka (4/0), Perschnick (2/3), S. Merkl (1/1), J. Sailer (0/2) und Tomaszek.
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