"Würdige Ruhestätten schaffen"

Der Kreisvorsitzende des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Gerd Müller (Zweiter von rechts), und stellvertretender Kreisvorsitzender Heinrich Scheidler (links), ehrten zahlreiche Mitglieder. Bild: arw

In der Versammlung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) ging es nicht nur um die Arbeit in den vergangenen Monaten. Der Verein ehrte verdiente Sammler.

Vorsitzender Engelbert Eckart begrüßte in der gut besuchten Versammlung im Schützenheim Kreisrat Karl Meier und Ehrenmitglied Karl Schmidberger. "Es ist und bleibt die Kernaufgabe des Volksbundes, denen beizustehen, die um ihre Lieben trauern und das Andenken derer zu bewahren, die für ihr Vaterland gestorben sind", sagte VDK-Kreisvorsitzender Gerd Müller. Außerdem forderte er: "Wir müssen alles daran setzen, um die Jugend für den Frieden zu gewinnen."

Der Referent zeigte Bilder von der Exhumierung und der Freilegung von Toten. Im Osten von Europa geschehe das bis zu 33 000 Mal im Jahr. Gedenken und Volkstrauer allein genüge nicht. "Wir müssen würdige Ruhestätten schaffen und erhalten. Nur so werden wir auch als Kulturnation angesehen." Der VDK sorge stellvertretend für die Bundesregierung und das deutsche Volk dafür, dass die Toten der Kriege die nötige Aufmerksamkeit zu teil wird. Die Neustädter gehören zu den besonders Engagierten, die an diesem großen Friedenswerk mitarbeiten. Im vergangenen Jahr sammelten die Mitglieder 2245 Euro. In der Oberpfalz waren es 307 59 Euro. Dafür dankte der Kreisvorsitzende Müller. Der Stellvertretende Kreisvorsitzende des bayerischen Soldatenbunds, Heinrich Scheidler, gratulierte den Geehrten für ihren Einsatz.
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