Zeugnisse für 24 Absolventen - Andreas Härtl aus Mitterteich mit einem glatten Einser der Beste
Landwirtschaftliche Unternehmer

Eine lange Reihe an Ehrengästen (hintere Reihe) verabschiedete die staatlichen geprüften Wirtschafter für Landbau. Unter den 24 Absolventen der Weidener Landwirtschaftsschule sind drei Frauen. Ein Bläserensemble der Musikschule Neustadt umrahmte die Feier. Bild: bgm
(bgm) "Staatlich geprüfte Wirtschafter für Landbau" - so dürfen sich jetzt 24 Absolventen der Landwirtschaftsschule Weiden nennen. In Ihrem Beruf erwarten sie schwer zu lösende Aufgaben.

"Als Ausbildungsziel steht nicht mehr die theoretische Wissensvermittlung im Vordergrund, sondern das Aneignen von Handlungs- und Entscheidungskompetenz als Betriebsleiter und landwirtschaftlicher Unternehmer", betonte Schulleiter Dr. Siegfried Kiener in der Feierstunde in der Stadthalle. Unter den 24 Schulabgängern des 145. Studienjahrgangs der Landwirtschaftsschule Weiden sind drei Frauen. 14 stammen aus dem Kreis Neustadt, 9 aus Tirschenreuth und 1 aus Wunsiedel.

Unternehmer- und Persönlichkeitsbildung nahmen einen breiten Raum ein. Dazu dienten auch Seminare an der Landvolkshochschule Feuerstein. "Ich halte die Kombination aus fachlichen, sozialen und ethischen Inhalten wichtig für den zukünftigen Betriebsleiter, besonders in einer Zeit, in der immer weniger Landwirte immer mehr Menschen ernähren", unterstrich Kiener.

Jahrgangsbester ist Andreas Härtl aus Mitterteich mit einem Notendurchschnitt von 1,0. Platz zwei erreichte Renate Ackermann aus Trabitz (1,21) und Platz drei Florian Albrecht aus Vohenstrauß (1,50)

Absolvent Härtl erinnerte in einer Präsentation an die vergangenen drei Semester. Bei Feldversuchen zum Erosionsschutz oder zur Düngung mit Kalk und einem Bodenbearbeitungstag in Almesbach übten sich die Landwirtschaftsschüler in praktischen Aufgaben. Bei mehreren Betriebsbesichtigungen lernten sie auch einen Bio-Schweinemastbetrieb kennen. Von einem "trotz Technik und Automatisierung arbeitsreichen Beruf, der viel fordert" sprach stellvertretender Landrat Albert Nickl. Stadtrat Alois Lukas appellierte als Vertreter der Stadt Weiden an die Absolventen, die Meisterprüfung anzugehen. "Ausbildung hat die besten Zinsen", unterstrich Franz Kustner.
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