Zukunft der Schule in der Hand

Mit guten Wünschen hießen die Schüler ihren neuen Schulleiter Willkommen. Bild: arw

Mit viel Lobeshymnen von allen Seiten, wurde der neue Schulleiter der Mittelschule (MS) Michael Koppmann, offiziell in sein Amt eingeführt. Schulamtsdirektorin Christine Söllner verriet einige seiner Charaktereigenschaften.

"Die Schule hat keine Segel, die Schule hat keinen Anker..." mit diesem Lied empfing der Schulchor die zahlreichen Gäste in der Turnhalle. Um die Rangordnung nicht zu vergessen, begrüßte Konrektor Karl Haubner alle ohne Namen zu nennen.

Söllner erinnerte daran, dass Schulleiter nicht einfach vom pädagogischen Himmel fielen. Sie spielte auf den Erzengel Michael an. "Er hat den Teufel, sprich das Böse, aus dem Paradies vertrieben." Im neuen Jahrtausend erlebte Koppmann schon mehrere einschneidende, aber freudige Ereignisse. 2000 wurde der Pädagoge in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen. Sein Sohn Lukas kam 2001, Tochter Pia 2003 und Tochter Ina 2009 auf die Welt.

Stete Unterstützung

Seine schulischen Verdienste, die er sich im Laufe der Zeit erworben habe, zeichneten den neuen Schulleiter aus. "Für die Seminare war er immer eine große Unterstützung." Er ist qualifizierter Beratungslehrer und hat in einem zweijährigen Zusatzstudium eine zusätzliche dritte Staatsprüfung hinter sich. Koppmann sei in der Evaluation sowohl als Evaluator als auch Berater der Schulen tätig gewesen. "Er weiß, was Schul- und Unterrichtsentwicklung bedeuten."

Der 44-jährige habe nun die Chance, die MS Neustadt auf ihrem Weg zu einer guten, gesunden teilautonomen Schule zu begleiten. "Diese Aufgabe fordert großes Können im Rahmen von Personal-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung." Verlangt sei ein hohes Maß an Fachlichkeit, ständiger Fortbildungsbereitschaft, Mut zur Klarheit und Positionierung, analytische Kompetenz, die Stärke zur Reflexion und Evaluation der eigenen Arbeit sowie des Kollegiums.

Dazu kommen Entscheidungsvermögen, ein geschärfter Blick für das Machbare, Fingerspitzengefühl in einer zeitgemäßen Personalführung und Loyalität dem Dienstherrn gegenüber. "Von ihrem Handeln wird es entscheidend abhängen, wie sich die Schule künftig weiter entwickelt", so die Schulrätin. "Sie sind Qualitätsentwickler und -manager vor Ort." Koppmann sei in der glücklichen Lage, ein fachlich kompetentes, motiviertes Kollegium an der Schule zu haben.

Bereits bei der Aufstellung des Haushalts habe der neue Schulleiter mitgewirkt, erinnerte Bürgermeister Rupert Koppmann. "Die nächste Baustelle steht ihm schon bevor." Pfarrer Ulrich Gruber sprach im Namen beider Konfessionen und Corinna Schallenberg für den Elternbeirat. Was hinter dem Wort "Herzlich Willkommen" steht, erläuterten die beiden siebten Klassen. Konrektor Karl Haubner überreichte an den neuen Chef Spezialitäten aus der Gegend und äußerte mit dem Lehrerchor den Wunsch, dass sich die Schule wünsche, dass er so bleibe, wie er sei.

Offen aufgenommen

Er freue sich, dass er die Stelle bekommen habe, bekannte der neue Schulleiter auf dem Kulturhügel. "Ich bin gut und offen aufgenommen worden und fühle mich wohl."
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.