Zwölf Mannschaft kämpfen bei Lebendkickerturnier der "Waldnaablöwen" in der Freizeitanlage um ...
"TAG" gewinnt Endspiel dank Golden Goal

Beweglichkeit ist das A und O bei Lebendkickerspielen. Das "TAG"-Team bewies dabeio viel Talent und schaffte den Turniersieg. Im Bild versucht Karl Frank (links) den Ball zu erreichen. Bild: bgm
Das 7. Lebendkickerturnier der "Waldnaablöwen" versprach Hochspannung. Das Team "Bauwong" hatte schon zweimal den Titel geholt. Wer den Hattrick schafft - so das Regelwerk - darf den Wanderpokal dauerhaft behalten.

Entsprechend motiviert waren die fünf Jungs aus Wurz und Umgebung in die Freizeitanlage gekommen. Die Ausgangslage war nicht einfach. Der 1860-Fanclub "Waldnaablöwen" verzeichnete mit zwölf Mannschaften Teilnehmerrekord.

Das "TAG-Team" war einer der Neulinge. Gleich zu Beginn überzeugte es mit hohen Trefferquoten, etwa beim 7:5 gegen die "Schützen 3" oder beim 6:2 gegen das Panzerbataillon. Auch die "Bauwong"-Kicker erzielten einem Sieg nach dem anderen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Titelverteidiger und Neueinsteiger zeichnete sich ab.

Neben den Favoriten lieferten sich auch die anderen Teilnehmer spannende Matches. Außer Konkurrenz waren die "Transformers" angetreten. Bei ihnen spielten zwei Sechs- und ein Zehnjähriger mit - da stand der Spaß im Vordergrund. Die beste - da einzige - Damenmannschaft kam vom Schützenverein, der mit gleich drei Teams vertreten war. Bei "Cosmos Floß" lief es nicht ganz so wie erwartet. "Lebendkicker ist halt eine brutale Glückssache", meinte Armin Eismann, der mit "Cosmos" am Ende auf dem siebten Rang landete.

Dass der Zufall beim Kicken mitspielt, bestätigte auch Kevin Hammer, der mit seinen "Schützen 3" im Spiel um Platz drei 2:6 gegen "Blitzkrieg" unterlag. "Die haben mehr Glück gehabt", kommentiert Hammer den Spielausgang.

Im Finale begegneten sich "TAG" und "Bauwong" gegenüber. Die Fans des Titelverteidigers waren klar in der Überzahl. Beim Schlusspfiff stand es 3:3. Bereits nach wenigen Sekunden fiel das Golden Goal für "TAG". Karl Frank, Max Weniger, Dimitri Lalenko, Daniel Wokensky und Christoph Pöhlmann waren überglücklich. "Jetzt geht's erstmal ans Münchner Rathaus, uns von den Fans bejubeln lassen", sagte Karl Frank.

Dritter Bürgermeister Heribert Schubert hatte bei der Siegerehrung für den 1860-Fanclub ein Kuvert mit einer Spende dabei, alle zwölf Teams bekamen zusätzlich Pokale. Für die zwölf Trophäen sind die drei Stadtratsfraktionen aufgekommen. Die "Waldnaablöwen" spenden den Erlös an den Kindergarten Wurz.
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