Aktuelles System bürgerfreundlich, aber mit Nachteilen
Sperrmüllabfuhr bleibt bis 2020

Das System der Sperrmüllsammlung wird im Landkreis bis 30. Juni 2020 beibehalten. Dann endet der Vertrag mit der Firma Container Kraus GmbH Windischeschenbach. Darauf einigte sich der Ausschuss für Umwelt und Energiefragen.

Hermann Ach, Sachgebietsleiter für Abfallwirtschaft, hatte in seinem Bericht zunehmende Probleme durch private und teils auch gewerbliche Abfallsammler bejaht. Doch 2012 sei das Sperrmüllsystem im Vergleich mit anderen zehn bayerischen Landkreisen als "überdurchschnittlich gut" bewertet worden. Zwei Drittel der Bürger bewerteten das System sehr gut oder sogar außerordentlich gut. Als besonders positiv stellte Ach die Abrechnung der Gebühren heraus. Diese seien in der Restmüllabfuhr enthalten.

Der Vertrag kann laut Ach erstmals zum 30. Juni 2019 gekündigt werden. Sollte vorher an ein anderes System der Sperrmüllentsorgung gedacht werden, wäre eine Vertragsauflösung im gegenseitigen Einvernehmen erforderlich. Gleichzeitig würde dies eine Neukalkulation der Gebühren und eine erneute europaweite Neuausschreibung der Einsammlung und des Transportes des Rest- und Sperrmülls nach sich ziehen.

Stellvertretender Landrat Albert Nickl nannte das jetzige System bürgerfreundlich" mit Vor- und Nachteilen. Mittlerweile habe sich ein "gewerblicher Sperrmülltourismus" entwickelt.
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