Angenehme Baustellen
Neue Turnhalle, neue Gruppenräume, neuer Schuppen

Bald soll auch das letzte Gerüst aus der Turnhalle verschwunden sein. Dass sie den Anforderungen an modernen Schul- und Vereinsport genügt, erläuterte Architekt Georg Binner (Zweiter von rechts) dem Bauausschuss bei der Besichtigung. Bild: phs

Weihnachten ist noch ein Stückchen entfernt, doch der Bauausschuss kam bei seinen jüngsten Ortsterminen glich mehrfach zur Bescherung. Einer durchaus angenehmen, wie er in der Grundschule und der Kita St. Joseph zu hören bekam.

Grundschulleiterin Heike Merther führte mit Architekt Georg Binner stolz durch die sanierte Turnhalle. "Die Kinder fiebern der Eröffnung schon entgegen", versicherte sie. Lange müssen sie nicht mehr warten, versprach Binner. "Ende des Monats ist alles fertig." Das werden auch Vereine gerne hören. Nur die Unterkonstruktion für die Prallwand fehlt noch.

Merther bedankte sich bei den Stadträten, dass Ideen aus der Schule bei den Umbauten berücksichtigt wurden. Dazu gehören ein Trinkbrunnen, ein großzügigerer Zugang zum Garten, drei Badmintonfelder und eine neue Lautsprecheranlage für Theatervorführungen und ähnliches. Bürgermeister Rupert Troppmann war ebenfalls nach Komplimenten zumute. Er lobte den Architekten vor allem für die schicke Außenfassade. Deren gelb-grüner Grundton setzt sich auch in der Turnhalle fort. Auch die Greiner-Architekten bekamen Streicheleinheiten aus dem Rathaus. Unter ihrer Regie entsteht ein neuer Gruppen- und ein Bewegungsraum im Dachgeschoss der Kita St. Joseph. Der Platz werde optimal genutzt.

Parkplatz fällt weg


Sobald im Dach alles fertig ist, beginnen die Vorbereitungen für die Sanierung des Roten Schulhauses, die im Februar/März starten soll. Dann könnten zwei Gruppen ins Dachgeschoss ziehen und müssten räumlich nicht großartig ausgelagert werden. Das freut vor allem Leiterin Katharina Pfistermeister. Sie bekam gleich noch ein vorweihnachtliches Geschenk. Weil ihre Schützlinge gern waghalsig auf einem Mäuerchen im Garten herumturnen, soll dieser Bereich mit einer Bretterwand abgesichert werden. Die Kinder dürfen diesen Schutz selber bemalen. Auf Vorschlag von Thomas Hauer (CSU) fällt künftig ein Parkplatz auf der Waldnaabbrücke Richtung Mühlberg weg. Hauer hatte moniert, dass es bei Begegnungsverkehr auf der Brücke oft eng und gefährlich zugeht, auch wenn die Polizei mit der derzeitigen Situation leben könnte.

Im Schnelldurchgang segneten die Räte gleich noch eine Neuerung ab. Die Stadt kauft für die Freizeitanlage einen 8 mal 3,5 mal 4 Meter großen Schuppen in Holzbauweise mit Schiebetüren. Darin soll Biertischgarnituren und ähnliches Zubehör gelagert werden.
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