Anwohner und Gewerbetreibende befürworten bestehende Parkregelung am Stadtplatz
Samstags darf das Auto stehen bleiben

Groß war die Beteiligung an der Umfrage zur künftigen Parkzeit am Stadtplatz, freute sich Bürgermeister Rupert Troppmann im Stadtrat. Ändern wird sich nichts. Das ist nach Auswertung der Antworten klar. Sowohl Anwohner, als auch Gewerbetreibende sprachen sich in eindeutiger Mehrheit dafür aus, die Parkzeitbeschränkung von Montag bis Freitag um 17 Uhr bis zum nächsten Morgen um 8 Uhr enden zu lassen.

Knapper war es beim Votum, den Samstag unbeschränkt zu lassen. Während sechs Ladenbesitzer, Praxen und Gastronomen für eine Parkzeitbegrenzung im Rahmen von 8 bis 12 Uhr stimmten, waren sieben dagegen. Bei den Anwohnern waren nur drei dafür, aber 21 dagegen. Somit bleibt es auch am Wochenende bei der alten Regelung, dass die Autos ohne Zeitbeschränkung stehen dürfen.

"Transparenter können wir es nicht machen", nannte SPD-Sprecher Achim Neupert die Entscheidungsfindung durch die Umfrage. Troppmann nannte es positiv, dass nahezu die Hälfte der 83 Fragebögen ausgefüllt worden seien. Er dankte auch für die vielen zusätzlichen Bemerkungen auf den Bögen. "Ich werde mich bemühen, allen in den nächsten Wochen zurückzuschreiben, die etwas angemerkt haben."

Gute Noten


Eine glatte Eins habe sich der Kindergarten St. Joseph verdient, berichtete Troppmann vom Ergebnis einer weiteren Umfrage. Die guten Noten gaben die Eltern auf die Frage, wie sie insgesamt mit der Einrichtung zufrieden seien.

Da fiel es den Räten gleich noch leichter, den städtischen Geldbeutel zu öffnen und Aufträge für den Ausbau des Dachgeschosses für einen neuen Bewegungsraum der neuen Kinderkrippe zu genehmigen. Und das, obwohl es um insgesamt 10 000 Euro mehr ging, als ursprünglich vorgesehen. Grund ist beispielsweise der Einbau einer festen Treppe bis in den Spitzboden statt der ursprünglich vorgesehenen ausfahrbaren Dachbodenleiter. Bürgermeister Troppmann: "Das hat den Vorteil, dass wir auch den großen Spitzboden nutzen können."

Acht Gewerke


Für die Elektroinstallation bekommt die Weidener Firma Weber 7255 Euro und der Neustädter Stephan Schmid erhält 6485 Euro für die Innentüren. 4376 Euro kosten die Metallbau- und Schlosserarbeiten bei der Firma Naber und Steiner aus Neustadt. Mit einem Angebot von 12 313 Euro machte die Firma Kreuzer aus Lanz das günstigste Angebot für die Zimmer- und Dachdeckerarbeiten, die den Zuschlag auch bei den Trockenbauarbeiten (34 074 Euro) erhielt.

Als Maler kam die Firma Völkl aus Weiden für 4797,78 Euro zum Zug und die Fliesen- und Plattenarbeiten kosten bei der Firma Gradl aus Grafenwöhr 2799 Euro. Das letzte vergebene Gewerk an diesem Tag betraf die Bodenbelagsarbeiten, für die die Firma Fröhler aus Floß ein Angebot über 7995 Euro abgegeben hatte.
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