Bagger müssen warten
Abriss des Flachbaus am Landratsamt veschiebt sich auf Ende August

Fast wie eine Zuschauertribüne könnte der Innenhof des Neubaus am Landratsamt 2018 aussehen. Doch vorher steht erst der Abriss des alten Gebäudes an. Statt wie geplant Ende Mai ist es erst Ende August, Anfang September so weit. Repro: Architekten Bruno-Fioretti-Marquez

Das größte Hochbauprojekt des Kreises ist noch nicht startklar. Der Abriss des Flachbaus des Landratsamts verzögert sich. Statt Ende Mai soll es jetzt erst im August oder September so weit sein. "Planungs- und Genehmigungsphase brauchen einfach ihre Zeit", erklärt Sprecherin Claudia Prößl dazu.

Die Vorboten des Neubaus, den das Berliner Architekturbüro Bruno-Fioretti-Marquez verwirklicht, sollen jedoch schon eher zu sehen sein. Das betrifft vor allem Untersuchungen des Untergrunds. Seit kurzem sind am Hohlweg Bohrungen abgeschlossen, die Klarheit schaffen sollen, wie Leitungsverläufe aussehen. Das Ergebnis stellt die Planer vor keine hohen Hürden.

Nächste Woche ziehen die letzten Mitarbeiter aus dem Flachbau aus. Personalstelle, die Kreis-Finanzverwaltung und die Asylabteilung des Sozialamts schlagen vorübergehend ihr Domizil im Alten und Neuen Schloss auf. In zwei bis drei Wochen werden im Innenhof Suchschlitze gebohrt. Der nächste Schritt sind sechs bis elf Meter tiefe Bohrpfähle. Sie sollen zur Abstützung entlang von Hohlweg und Knorrstraße betoniert werden. Nach dem Abriss ist alles bereit für die Baugrube. Bis dahin dürfte es Spätherbst sein. Der eigentliche Neubau ist im Frühjahr 2017 dran. "Wir versuchen, wie geplant 2018 fertig zu sein", sagt Prößl. Verkehrsbehinderungen zu Beginn des neuen Schuljahres wegen der Abrissarbeiten will die Behörde "so gut es geht" vermeiden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.