Bauausschuss gibt grünes Licht für 20 000 Euro teure Sanierung
Engstelle im Kanal macht Museumskeller nass

Der Keller des Museums ist feucht. Nach langem Suchen glaubt die Stadt nun die Ursache gefunden zu haben. Unter dem Keller verläuft ein Kanal, dessen Durchmesser sich von 20 Zentimetern auf nur noch zehn halbiert. Bei starkem Regen sind ein Rückstau und damit Nässe in der Mauer vorprogrammiert. Wer für den Pfusch zuständig sei, lasse sich nicht mehr ermitteln, sagte Bürgermeister Ruppert Troppmann dem Bauausschuss.

"Das ist eine ärgerliche Sache", sprach Heribert Schubert dem ganzen Gremium aus der Seele. Mittlerweile wurde der Keller unter dem Museum ausgeräumt und entrümpelt. Der Neustädter Architekt Jochen Kuhlemann schlug vor, die Engstelle im Rohr zu beseitigen, Putz abzuschlagen und mittels Industrieentfeuchter das Mauerwerk zu trocknen. Außerdem sollte im Keller eine Luftzirkulierung eingebaut werden. 20 000 Euro kostet die Sanierung, für die der Bauausschuss grünes Licht gab. Beim Stadtplatzumbau hatte man an den Außenmauern aufgegraben und vergeblich gehofft, mit Noppenfolie die Feuchtigkeit zu beseitigen, erinnerte Troppmann. Mit der jetzigen Maßnahme soll auch die Nässe im Eingangsbereich der Wohnungsbaugesellschaft verschwinden.
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