Bootfahren auf der Waldnaab
Traudel weckt Ideen

Tretboot Traudel wartet auf die nächste Tour auf der Waldnaab. Der Stadtrat machte sich Gedanken über einen Bootsverleih in der Freizeitanlage. Konkrete Ideen gibt es aber noch nicht. Bild: Götz

Als Stadtrat Peter Reiser "Traudel" auf der Waldnaab schwimmen sah, kam ihm eine Idee. Ein Bootsverleih in der Freizeitanlage wäre eine tolle Sache. Bei "Traudel" handelt sich nicht um ein junges Mädchen, sondern um ein Tretboot, das am Ufer der Alten Schießstätte ankert.

"Wir als Stadt können einen Verleih nicht stemmen", gab Bürgermeister Rupert Troppmann zu bedenken. Außerdem könne man sowieso nur bis zum Hammer fahren. Ganz abwegig erschien den Räten der Vorschlag nicht. Vielleicht könnte sich der neue Pächter der Freizeitanlagen-Gaststätte, darum kümmern. Ralf Möhrle, der am 14. April das Lokal eröffnet, spielt zwar mit einigen Gedanken, wie sich die Nähe zum Wasser nutzen ließe. "Das ist alles noch nicht spruchreif."

Zweiter Bürgermeister Heinrich Meier erinnerte an die Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Hof. "Wir sollten eine Petition einreichen", forderte er. Deshalb sei es notwendig, dass der Stadtrat schnell darüber abstimme. Dass der Ausbau der Strecke eine Aufwertung für die Region darstelle, sei außer Frage. "Doch wir müssen klarstellen, dass ein Lärmschutz wichtig ist."

Das Gremium einigt sich auf folgenden Beschluss: "Die Stadt steht der Elektrifizierung positiv gegenüber, fordert jedoch, dass eine entsprechende Lärmschutzvorsorge gesetzlich umgesetzt wird. Deshalb soll die Baumaßnahme als wesentlich eingestuft werden."

Die Wohnungsbaugesellschaft St. Martin legte ihren Prüfungsbericht vor, blickte zurück und gab Pläne für 2016 bekannt. "Alles lief ordnungsgemäß", fasst der Bürgermeister den Geschäftsbericht zusammen. 25 Wohnungen seien im vergangenen Jahr saniert worden. Häuser in der Äußeren Beernleite hätten eine neue Außenfassade bekommen und die Renovierung der Georgstraße 20 sei beendet. Außerdem ist das Gebäude in der Bräuhausstraße verkauft worden. 2016 plant die Gesellschaft Rauchmelder anzuschaffen.

Parken zwischen BlumenkästenDie Parkplatzsituation kam im Stadtrat erneut auf den Tisch, weil etliche Räte angesprochen worden sind. Eine E-Mail an die Stadt löste bei allen Kopfschütteln aus.

Ein Autofahrer habe sich beschwert, weil seiner Meinung nach die Blumenkästen am Stadtplatz viel zu eng nebeneinander stehen würden. "Da kann man nicht mehr parken", habe er geklagt. "Das ist so gewollt", stellte Bürgermeister Rupert Troppmann klar. Die Stellplätze in Neustadts guter Stube sollten nicht ganz verschwinden. "Wir haben sie nur reduziert", erklärte Troppmann.

Schnell mal was aus der Apotheke holen oder sich ein Eis gönnen, sei innerhalb einer halben Stunde Parkzeit nach wie vor möglich. "Wer länger braucht, kann sein Auto ins Parkdeck bringen", informierte der Rathauschef. Dort sind zwei Stunden möglich. Wem dies nicht reicht, der könne unbegrenzt am Hofgarten parken. "Alles kostenlos", betonte Troppmann. (mic)
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