Fast so teuer wie ein Neubau
Landkreis lässt Neustädter Gymnasium generalsanieren

Das Gymnasium auf dem Felixberg wird generalsaniert. Aufpoliert wird auch die für die 1970er Jahre typische Betonfassade. Bild: Götz

Einstimmig brachte der Kreisausschuss am Donnerstag das bisher größte Hochbauprojekt auf den Weg. Die Generalsanierung des Gymnasiums mitten im Felixwald kostet 16,5 Millionen Euro und ist nur 1,5 Millionen Euro billiger, als ein deutlich kleinerer Neubau kosten würde.

Für Landrat Andreas Meier ist es ein Meilenstein. Aber auch die übrigen Kreisräte waren sichtlich angetan von den Plänen, die Architekt Christian Brückner aus Tirschenreuth präsentierte. CSU- Sprecher Stephan Oetzinger folgerte treffend: Neustadt bekommt für die nächsten Jahrzehnte eine attraktive Bildungsstätte.


Durch den Abbruch eines Traktes wird das große Gebäude volumenmäßig reduziert. Aufgang und Eingangsbereich werden völlig neu gestaltet und barrierefrei. Die künftig freundliche, lichtdurchflutete Aula öffnet sich nach vorne und nach oben und ähnelt einer Galerie. Das Atrium als Herzstück erhält Rückzugsnischen, Aufenthaltsflächen und ein Dach. Nur gestalterisch verbessert wird die graue, das Bauwerk prägende Betonfassade. Mit Hilfe von Aluminium-Verbundplatten (Alucobond) spiegeln sich in der Fassade die Tages- und Jahreszeiten.


Nächste Woche verhandeln Planer und Landkreis mit der Regierung, um das Raumprogramm durchzubringen. Knapp 5500 Quadratmeter sollen als förderfähig eingestuft werden, tatsächlich erstreckt sich die Sanierungsfläche auf fast 6400 Quadratmeter. Bei einem Zuschuss von mindestens 40 Prozent bleiben am Landkreis etwa neun Millionen Euro hängen. Baubeginn ist in einem Jahr. Bis 2020 soll das Projekt fertig sein. Dann kommt die Dreifach-Sporthalle an die Reihe.
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