Heribert Schubert spricht sich für Kauf eiens Ratsinformationssystem aus
EDV statt Aktenschrank

Heribert Schubert. Bild: Götz

Heribert Schubert hat den Schrank voller Akten. "Sitzungsunterlagen, Protokolle und Aktenvermerke füllen inzwischen mehrere große Ordner in meinem Büro", klagte der SPD-Mann im Stadtrat und beantragte ein Ratsinformationssystem. Behandelt wird das Thema in der nächsten Sitzung.

Schubert schwebt ein EDV-gestütztes Informations- und Dokumentenmanagementsystem für Städte und Gemeinden vor. "Es würde uns allen die Möglichkeit geben, zum Beispiel jederzeit elektronisch auf den gesamten Sitzungsdienst zuzugreifen", meinte der dritte Bürgermeister mit Blick in die Runde der Stadtratskollegen. Dazu könnten nach Schuberts Vorstellungen auch noch Informationsmöglichkeiten für Bürger kommen. "Ich denke, ein solches innovatives Sitzungsmanagement passt sehr gut zu uns und unserer Arbeit." Vor kurzem hat der Marktrat Floß den Kauf eines derartigen Systems beschlossen.

Bürgermeister Rupert Troppmann bekannte, sich durchaus mit der EDV zu identifizieren. "Doch das lehne ich ab, weil nicht alle Stadträte so etwas bedienen können oder wollen." Diskutieren wird das Gremium den Antrag wohl in der letzten Sitzung vor der Sommerpause am 26. Juli.
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