In Würde sterben
Freie Wähler sehen sich bei Bestattung-Schmid um

Tief beeindruckt zeigten sich die Freien Wähler von den neuen Räumen von "Bestattung Schmid" im Gebäude der ehemaligen "Altbayrischen Krystallglashütte".

Michaela und Stefan Schmid kümmern sich um alle Angelegenheiten in Zusammenhang mit Erd- und Urnenbestattung. Letztere machte im vergangenen Jahr über 60 Prozent der Aufträge aus. Michaela Schmid erklärte, dass sie auch für Personen, die aus der Kirche ausgetreten sind, würdevolle Trauerfeiern, einschließlich Trauerreden, ausführt.

"Immer mehr in Mode kommen auch Schmuckanhänger, für die zum Beispiel ein Haar des Verstorbenen verarbeitet wird, oder Mini-Urnen für einige Aschekörner", erklärte die Bestatterin. Am meisten beeindruckt aber zeigten sich die Freien vom "Verabschiedungsraum", der Trauerhalle. Hier haben die Angehörigen Gelegenheit, in Ruhe und im würdevollen Rahmen von ihrem verstorbenen Lieben Abschied zu nehmen. Dies wird vor allem von Familien in Anspruch genommen, deren örtlicher Friedhof keine Leichenhalle besitzt, wie etwa in Wilchenreuth.

Die Besucher sprachen auch Bestattungsvorsorge an. In diesem Fall wird eine Summe von 3000 bis 4000 Euro auf ein Treuhandkonto eingezahlt. Damit wollen viele Eltern ihren Kindern die Beerdigungskosten ersparen. "Vor allem Altenheimbewohner wählen dieses Angebot, oder Ehepaare, deren Kinder weiter weg wohnen", erklärte Stefan Schmid.
Weitere Beiträge zu den Themen: Freie Wähler (97)Bestattung Schmid (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.