Leuchtkörper für Freizeitanlage seit langem nicht lieferbar
Lampen lassen Bürgermeister glühen

"Das macht mich wahnsinnig", bekannte Bürgermeister Rupert Troppmann nach einer Anfrage von Rainer Hetz. Ziel der Wut des Rathauschefs war nicht der SPD- Mann, sondern fehlende Lampen in der Freizeitanlage. Die Kugeln seien seit langem bestellt, würden aber nicht geliefert. Troppmann: "Ich weiß nicht, was mit der deutschen Industrie los ist."

Über 22 000 Euro bewilligte der Stadtrat für einen Combi-Dämpfer für die Stadthallenküche. Die gestiegene Hallenbelegung sei nicht zuletzt ein Verdienst des derzeitigen Pächters, begründete Bürgermeister Troppmann den Kauf. "Da hier von der Größenordnung andere Anforderungen wie in der Freizeitanlage vorliegen, muss auch über eine andere Preisklasse gesprochen werden." Lieferant ist die Firma Niekrawietz aus Flossenbürg.

Die Hälfte der Kosten, höchstens aber 17 000 Euro, gestand der Stadtrat der katholischen Kirchenstiftung als Zuschuss zur Friedhofssanierung zu. Die Arbeiten betreffen die Südmauer samt Granitsockel sowie die Eindeckung der Westmauer und die Treppen zum städtischen Teil des Gottesackers.

Außerdem vergab das Gremium den Auftrag für die jährlichen Straßensanierungen an die Weidener Firma Hans Braun um 25 621 Euro. Dasselbe Unternehmen erhält 33 782 Euro für die Sanierung des Basketballplatzes in der Freizeitanlage. Für weitere 62 481 Euro setzt die Firma Braun auch den Mühlbergweg instand.

Zur Erschließung des Gewerbegebiets "Im Wiesengrund" ist eine Stichstraße erforderlich, die das Ingenieurbüro Zwick plant. Das Geld kommt aus einem Nachtragshaushalt.

Seine Zustimmung gab der Stadtrat noch für den Antrag der Bauer & Heinl Grundstücksverwaltungsgesellschaft, ein Büro in der Bahnhofstraße 8 zu einem Fotoladen umzubauen. Im Dahlienweg 5 darf Dominic Keck sein Haus erweitern und einen Lagerraum bauen.
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