Sieben dürfen vorrücken
Im Sommer bekommen viele Grund- und Mittelschulen neue Chefs

So eine gewaltige Pensionierungswelle rollt selten durch den Schulamtsbezirk Weiden-Neustadt. In gleich sieben Grund- und Mittelschulen übernehmen im August neue Rektoren oder Konrektoren. Zwei davon kommen von Schulleiterstellen aus Etzenricht und Püchersreuth. Dort ist die Nachfolge noch nicht geregelt.

Fest stehen dagegen folgende Personalien: Günther Paul wechselt aus Hahnbach, wo er Konrektor war, als neuer Leiter an die Grund- und Mittelschule Weiherhammer. Dort wird er Nachfolger von Inge Schley . Doris Bodensteiner verlässt Püchersreuth und wird Chefin an der Grundschule Altenstadt/WN. Sie löst Klaus Kuschel ab. Wolfgang Bodensteiner verlässt Etzenricht Richtung Grund- und Mittelschule Eschenbach. Dort war bislang Otmar Buchmann Leiter.

Konrektoren am Ruder


Thomas Schmidt rückt an der Grund- und Mittelschule Grafenwöhr vom Konrektorenposten auf die Chefstelle auf. Er beerbt Gerhard Götzl im Amt. Wer neuer Konrektor wird, steht noch nicht fest. Aus Speichersdorf wechselt Hedwig Forster an die Grundschule Oberbibrach. Sie übernimmt die Stelle von Dieter Kraus .

Beratungslehrerin Eva-Maria Ficker wird neue Konrektorin an der Grund- und Mittelschule Pressath. Georg Anzer geht in den Ruhestand. Tobias Kick heißt der stellvertretende Leiter der Pestalozzi-Schule Weiden. Er rückt für Monika Brunner auf.

Wie berichtet, arbeitet Kultusminister Ludwig Spaenle an einem Gesetzentwurf, um kleine Grundschulen überlebensfähig zu machen. Das soll über Schulverbünde laufen, wie dies seit geraumer Zeit bei Mittelschulen der Fall ist. Als bestandsgefährdet gelten laut statistischem Landesamt vor allem Grundschulen, die nicht einmal mehr über eine Klasse je Jahrgangsstufe verfügen. Im Landkreis Neustadt/WN sollen das neun sein. "Dazu habe ich nichts auf dem Tisch", sagt Schulamtsleiterin Christine Söllner. Sie verweist darauf, dass es bereits drei kleine Schulen mit zwei Kombiklassen gibt. Sie sind selbstständig, werden aber aus einem Nachbarort geleitet: Für Leuchtenberg ist Vohenstrauß zuständig, für Tännesberg Moosbach und für Flossenbürg Floß.

Mindestens 24 Kinder


Akut bedroht ist kein Standort, sagt ein Sprecher des Kultusministeriums. "Wir haben dazu keine Informationen von der Regierung der Oberpfalz." 24 bis 26 Kinder in Kombiklassen 1/2 und 3/4 gelten als Richtwert für den Fortbestand, heißt es aus dem Ministerium. Vorausgesetzt Eltern und Kommunen als Sachaufwandsträger wollen dies.
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