Stadtrat bespricht Gehweg und Wasserversorgung
Haus abreißen, Trinkwasser steuern

An der Fabrikstraße 14 ist der Weg für die Fußgänger unterbrochen. Bürgermeister Rupert Troppmann will das Haus abreißen um den Gehweg zu verlängern. Davon sollen vor allem die Schulkinder profitieren. Bild: arw

Rupert Troppmann will das Haus in der Fabrikstraße Nummer 14 dem Erdboden gleichmachen. Dieses Gebäude habe die Stadt erworben, eine Sanierung sei unrentabel. "Es ist auch nicht mehr bewohnt." Troppmann schwebt vor, hier den Grüngürtel zu verlängern. Außerdem könne man den Fußgängerweg, der jetzt am Gebäude endet, bis zum neugebauten Weg zur Schule verlängern. Als sehr positiv bewerteten die Teilnehmer den Vorschlag des Sitzungsleiters im Bauausschuss.

Dieser Abschnitt sei stark frequentiert: etwa durch Schulbusse, Schulkinder zu Fuß, Fahrräder oder Autos. "Wann und wo können die Schüler die Johann-Dietl-Straße gefahrlos überqueren, um in die Fabrikstraße zu gelangen", fragte Stadtrat Thomas Hauer (CSU). Auf Höhe des Kindergartens gehe es nicht, dort befinde sich eine Mauer. Zudem sei es eine abknickende Vorfahrtstraße. So müsste ein Fußgängerüberweg in Richtung Stadt errichtet werden. Der Rathauschef wird dies mit der Polizei bei einer Besichtigung vor Ort erneut ansprechen. Troppmann kündigte an, für den Schulweg Fördergelder zu beantragen. Das Ingenieurbüro Zwick werde einstweilen einen Kostenvoranschlag erstellen.

Wasser ein Problem


Ein weiteres Thema war die Wasserversorgung: Der Wasserbehälter "am Rumpler II" wurde schon saniert, damit der Druck konstant bleibt. Doch die Steuerung ist in die Jahre gekommen. Außerdem ist das Baugebiet am oberen Rand von "Rumpler II" auf der gleichen Höhe wie der Hochbehälter am Breiten Weg. Die Kosten für die Steuerung werden 18 000 bis 20 000 Euro betragen.

Für den zweiten Hochwasserbehälter am Breiten Weg müssen die Leitungen erneuert werden. Wenn die Kammer leer ist, gibt es einen Ortstermin für die Stadträte. Wasserreferent Hermann Schmid wollte wissen, ob es immer noch die erste Zuleitung vom Brunnen zum Hochbehälter sei. "Bis jetzt haben wir keinen Wasserverlust und auf der Leitung ist keine Belastung drauf", erläuterte Troppmann.

Riss im Planschbecken


Mit erheblichem finanziellen Aufwand erneuerte die Stadt die Dosieranlage für die Planschbecken in der Freizeitanlage. Jetzt ist im Becken ein Riss entdeckt worden. Dort laufen täglich 50 Kubikmeter Wasser aus. "Diese Anlage wird von der Bevölkerung sehr gerne und gut angenommen", sagte Bürgermeister Troppmann. "Die Omas und Opas, die Eltern mit ihren Kindern, fühlen sich Wohl."

Nun gebe es verschiedene Lösungen die, es aber in sich hätten. Troppmann sprach vom Abdichten bis zur Auslegung mit Edelstahl. Die Kosten sind noch unbekannt, doch der Ausschuss war sich bewusst, es müsse etwas geschehen. Es werden nun Angebote eingeholt. Hermann Schmid merkte an, er hätte als Wasserreferent künftig gerne mehr Informationen bereits im Vorfeld der Sitzung.

Brücken sanierungsbedürftigDass der Bocklradweg bereits über zehn Jahre alt ist, wussten die wenigsten. Das bedeutet, auch die drei der Stadt gehörenden Brücken sind in die Jahre gekommen. Besonders aber die Holzbretter und das darunter liegende Holzgebälk. Die Bretter und Balken sind jeder Witterung ausgesetzt.

Der TÜV-Ingenieur betonte bei einer Besichtigung, dass Bretter mit Rillen bestens geeignet seien. Die Stadt wird nun eine Zimmerei die obere Balkenlage auswechseln lassen. In Eigenregie wird der Bauhof Lärchenholzbretter montieren. Die Kosten schätzt der Bürgermeister auf 35 000 Euro. (arw)
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