Versammlung der Freien Wähler
Peter Reiser bleibt an der Spitze

Die Mannschaft mit Vorsitzendem Peter Reiser (Fünfter von links), neuer Revisorin Nicole Prasow (Vierte von links) sowie Bundestagskandidat Karl Meier (Zweiter von links). Bild: exb

Bei den Neuwahlen der Freien Wähler bei der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand einstimmig wiedergewählt. Somit bleibt Peter Reiser Vorsitzender, sein Stellvertreter Hermann Schmid. Als Schriftführer ist wieder Gerhard Eismann sowie als Kassenwartin Regina Kuhnle tätig. Als Beisitzer fungieren erneut Hans- Peter Krücken, Fraktionssprecher Gerhard Steiner sowie Bundestagskandidat Karl Meier, der erneut zum Beauftragten für überregionale Aufgaben gewählt wurde. Das Amt der Kassenrevisoren übernehmen Arthur Reiser und neu Nicole Prasow. Peter Reiser bedankte sich beim ausscheidenden Revisor Franz Eich, der diese Tätigkeit pflichtbewusst und zuverlässig seit der Gründung der Freien Wähler 1996 ausgeübt habe.

In seinem Rückblick verwies Reiser unter anderem auf die Aktionen der Partei wie den Zoiglpunsch. "Dies ist gleichzeitig auch eine hervorragende Gelegenheit, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen", so der Vorsitzende. Durch Besichtigungen von Unternehmen möchten die Freien in der Arbeitswelt auf dem Laufenden bleiben.

Für 2017 plant der Ortsverein wieder ein Hinterhoffest am 1. September, und ein Schlachtschüsselessen im Oktober. Der Erlös der Veranstaltungen soll diesmal der BRK-Bereitschaft Neustadt zugute kommen. Mit "dem Ausbuttern" möchte er im Rahmen des Kinderferienclubs jungen Leuten diese traditionelle Methode näher bringen.

Fraktionssprecher Steiner lobte den hervorragenden Informationsfluss seitens der Verwaltung und des Bürgermeisters sowie eine harmonische und konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat.

Kreisrat und Bundestagskandidat Meier berichtete von seinem "Kampf" gegen das gegenwärtige Biomüllkonzept des Landkreises, welches zum 1. Oktober dieses Jahres umgesetzt wird. Ein zweiter Schwerpunkt seines Engagements liege im Kampf gegen die Stromstrassen. "Für diese Monstertrasse soll eine 40 Meter breite Schneise geschlagen werden, und kann im schlechtesten Fall auch die Neustädter Rechtler betreffen", sagte Meier. Er unterstützt finanziell mit dem Ortsverein die Verpflichtung eines Anwalts im Kampf gegen die Stromtrasse. Vorbild für dieses Vorgehen ist der Landkreises Wunsiedel.

Als nächstes besuchen die Freien Wähler Grafenwöhr, um sich vor Ort über die Modernisierungsinitiative für die Beleuchtung mit vielfältigen LED-Straßenlampen sowie dem Rückkauf des Straßenbeleuchtungsnetzes und dem Straßenlampenwartungskonzept in Eigenkontrolle zu informieren.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.