Basketball
Big Point für DJK Neustadt

Im Gegensatz zu diesem ausgeglichenen Zweikampf im Spiel gegen Dresden hatten Ondrey Stych (im Bild rechts) und Jonas Meißner gegen die Nürnberger Verteidiger körperliche Vorteile, die beide nutzten. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
11.01.2016
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Einen Schönheitspreis gab es nicht zu gewinnen. Das hatte mit Blick auf die Tabelle und auf das kampfbetonte Hinspiel auch keiner erwartet. Am Ende zählten im Duell zwischen den Neustädter Basketballern und Post SV Nürnberg die Punkte - und die nahm die DJK nach einem sicheren 65:52 (28:27)-Erfolg mit.

Die Taktik, die Stefan Rupprecht vorgegeben hatte, wurde vom Team gut umgesetzt und ging auf. "Wir hatten klare Größenvorteile und haben daher häufig tief über Ondrey und Jonas am Korb gespielt", erläuterte Rupprecht, der am Sonntag für den etatmäßigen Coach Uwe Glaser (JBBL-Einsatz) einsprang. Ein gutes Omen, hatte Glasers Vorgänger doch bereits in der Vorsaison im Bayernliga-Spitzenspiel gegen TTL Bamberg ausgeholfen und einen wichtigen Sieg eingefahren.

Dies gelang auch gegen die ersatzgeschwächten Mittelfranken, denen drei Leistungsträger fehlten. Neustadt musste seinerseits auf Adrian Saro und Jevon Perschnick verzichten. "Nürnberg war offensiv nicht so stark. Wir haben aber auch clever verteidigt", bilanzierte Rupprecht das erste Spiel nach der Winterpause. Tobias Merkl pflichtete dem bei: "Besonders im dritten Viertel haben wir sehr stark als Team zusammengespielt." Dies war letztlich der Schlüssel zum Erfolg: Neustadt hielt den Tabellenzehnten deutlich unter 60 Punkten. Gleich zu Beginn spielte der Siebte der 2. Regionalliga Nord eine Führung heraus. Ein Lauf im starken dritten Viertel, der kurzzeitig einen Vorsprung von 20 Punkten bedeutete, sorgte in der einseitigen Begegnung für die Vorentscheidung.

Mit der eigenen Trefferquote waren Coach und Spieler nur bedingt zufrieden. "Insgesamt war unsere Leistung definitiv ausbaufähig", gab Merkl zu, der mit 26 Punkten bester Werfer seines Teams war. "Aber wir haben Nürnberg immer mindestens auf acht Punkte Distanz gehalten. "Der Sieg war für uns unglaublich wichtig, egal wie er zustande kam", betonte sein Bruder Stefan Merkl. Da von allen Teams der zweiten Tabellenhälfte außer der DJK nur Schlusslicht Gotha punkten konnte, festigten die Neustädter ihren siebten Platz und gewannen auch den direkten Vergleich gegen Mitaufsteiger Nürnberg. Dieser entscheidet in der Endabrechnung bei Punktgleichheit und kann eventuell noch wichtig werden.

DJK : T. Merkl (26 Punkte/4 Fouls), Meißner (16/2), Stych (10/2), Ponfick (9/1), Gibson (4/1) und S. Merkl (0/3).

Wir hatten klare Größenvorteile und haben daher häufig tief über Ondrey und Jonas am Korb gespielt.Stefan Rupprecht, "Aushilfscoach" DJK Neustadt
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