Basketball
DJK erreicht Saisonziel früh

Die Neustädter (am Ball Ondrey Stych, rechts daneben Terrence Gibson), überzeugten beim 82:60-Erfolg gegen den Tabellenvierten TTL Bamberg in der Gymnasiumhalle mit viel Einsatzwillen und hoher Intensität. Mit dem Erfolg schiebt sich der Aufsteiger wieder auf Rang sechs vor. Bild: Büttner
Sport
Neustadt an der Waldnaab
01.03.2016
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Die Neustädter Regio-Basketballer haben Charakter gezeigt. Nach der herben Auswärtsniederlage in Coburg rückte das Team von Coach Uwe Glaser noch enger zusammen. Der TTL Bamberg - immerhin drei Plätze und vier Siege besser in der Tabelle - war am Samstag in der Gymnasiumhalle beim souveränen 82:60 (42:26)-Erfolg der Neustädter ohne echte Chance.

Mit dem Sieg, durch den Neustadt wieder auf den sechsten Tabellenplatz vorrückte, durften die knapp 300 DJK-Fans endgültig den Klassenerhalt bejubeln. Bestand nach den gewonnenen Punkten gegen den BV Chemnitz nur noch rein rechnerisch eine Abstiegsgefahr, setzten die DJK-Basketballer nun einen sehr energischen Schlusspunkt unter das Thema. Denn der Sieg zum vorzeitigen Klassenerhalt begann mit einem furiosen ersten Viertel.

"Vor allem zu Spielbeginn hat man gesehen, dass wir einfach entschlossener waren und zeigen wollten, dass Coburg nur ein Ausrutscher war", so Glaser. 20:2 hieß es für die DJK Neustadt/WN nach acht Minuten gegen den Favoriten. Diese Führung sollte stabil Bestand haben, denn Bamberg kam in der Folge nie näher als zehn Punkte an die Neustädter heran.

Die Oberfranken machten nach der Begegnung unter anderem das Fehlen ihrer etatmäßigen Center als Grund für die Niederlage aus. Für Uwe Glaser war dies nicht die Hauptursache: "Bamberg ist nicht umsonst Tabellenvierter. Das Team ist nicht abhängig von einzelnen Spielern."

Bambergs Schützen stark


Und wirklich spielten die Gäste keineswegs schlecht. Mit viel kämpferischem, oft sehr hartem Einsatz biss sich das Team um ihren besten Werfer Nikolas Reichmann (18 Punkte, 3 Dreier) in die Partie. Besonders aus der Distanz war Bamberg immer gefährlich und traf zuverlässig. Den Außen gelangen alleine acht Dreier.

"Unsere Intensität im Spiel war sehr gut. Die hat dann zwar nachgelassen, aber wir kamen nicht wirklich in Gefahr, weil ich, auch wenn es knapper wurde, immer noch Optionen auf der Bank hatte", erläuterte der DJK-Coach. Der war aber trotz der starken Teamleistung seiner Spieler - angetrieben von einem unermüdlichen Lukas Bieber und einem wiedererstarkten Tobias Merkl - nicht völlig zufrieden.

"Ich hätte mir aber gewünscht, dass wir auch im zweiten Viertel etwas konzentrierter gespielt hätten. Hier müssen wir uns einfach mehr an unsere Struktur halten und nicht etwas machen, was uns gerade in den Sinn kommt", so Glaser. "Es muss einfach jeder in der eigenen Mannschaft wissen, was gemacht wird. Daran werden wir auch für die letzten vier Spiele noch arbeiten."

DJK: T. Merkl (22 Punkte/1 Foul), Gibson (14/2), Stych (11/3), Saro (10/2), Ponfick (9/2), Bieber (8/3), Meißner (8/2), J. Sailer (0/1), Perschnick (0/1), Kuchinka, C. Sailer und Pöss.

Vor allem zu Spielbeginn hat man gesehen, dass wir einfach entschlossener waren und zeigen wollten, dass Coburg nur ein Ausrutscher war.DJK-Coach Uwe Glaser


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