Basketball
DJK muss gegen Regnitztal Tempo machen

Die körperlich starken Spieler der DJK Neustadt wie Center Jonas Meißner (am Ball) sind gegen das groß aufgestellte Team der Regnitztal Baskets am Samstag besonders gefordert. Bild: dpa
Sport
Neustadt an der Waldnaab
14.01.2016
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Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit. Als die Neustädter Regio-Basketballer als Aufsteiger im ersten Auswärtsspiel in der höheren Klasse überhaupt bei den Regnitztal Baskets antraten, bekamen sie vom Tabellendritten eine Lehrstunde im Tempo-Basketball. Dass sie daraus gelernt haben, will die Glaser-Truppe im Rückspiel am Samstag beweisen.

Nach drei Minuten wussten die DJK-Spieler nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. 0:17 lagen sie da schon zurück. Die Begegnung war eigentlich fast schon gelaufen. 57:85 hieß es nach dem Schlusspfiff. "Ihr Guard war etwa 1,80 Meter groß, aber alle anderen Spieler über zwei Meter", beschrieb Captain Stefan Merkl nach dem intensiven Spiel in Strullendorf die deutlichen physischen Vorteile der Oberfranken.

"Mit Sicherheit ist Regnitztal in Vollbesetzung zusammen mit Coburg und Jena das stärkste Team der Liga", sagte Merkl am Donnerstag. "Wenn im Spiel dieser Zug dahinter ist, wird es für den Gegner sehr schwer." Mit ihrem extrem druckvollen Spiel ist das junge Team - mit einigen zweitligaerfahrenen Talenten aus der Kaderschmiede der Brose Bamberg - auch am Samstag um 17.30 Uhr in der Neustädter Gymnasiumhalle klarer Favorit. Dennoch geht Neustadt optimistisch in die Begegnung.

DJK mit neuem Gesicht


Denn das Team, das dann auf dem Platz steht, ist nicht mehr der unerfahrene Neuling. Der Tabellensiebte hat seit dem zweiten Spieltag eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht. Die Spieler gewöhnten sich an das höhere Spieltempo und die größere Härte. Fünf Siege, darunter zuletzt der wichtige Auswärtserfolg beim Post SV Nürnberg lassen die bisherige Bilanz positiv aussehen.

Selbst im Hinspiel zeigten die Neustädter nach dem ersten Schock bereits gute Ansätze. Das Aufbauspiel klappte, der Ball lief. Die Hausherren, die die beste Defensive der 2. Regionalliga Nord stellen, ließen jedoch in der Zone nicht viel zu. "Ein Problem war, dass im Hinspiel besonders in der Offensive wichtige Spieler fehlten", erläutert Merkl. Unter anderem musste Coach Uwe Glaser auf Topscorer Tobias Merkl und den schnellen Terrence Gibson verzichten. Beide sind am Samstag dabei, wie wohl auch der komplette Kader. Nur hinter dem Einsatz von Stefan Merkl (Knieprobleme) steht noch ein Fragezeichen. Unterstützt von den Fans - und angefeuert vom neuen Cheerleader-Tanzteam Beat Breakers - will die DJK den Gästen einen großen Kampf liefern und vielleicht die Überraschung schaffen.
Mit Sicherheit ist Regnitztal in Vollbesetzung zusammen mit Coburg und Jena das stärkste Team der Liga.DJK-Captain Stefan Merkl
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