Basketball
DJK Neustadt erstmals Spitzenreiter

Den dynamischen Zug der Neustädter Regio-Basketballer zum Korb (im Bild Lukas Bieber) konnte die Verteidigung des Post SV Nürnberg nicht stoppen. Am Ende gelang der DJK vor gut 270 Zuschauern in der Gymnasiumhalle ein ungefährdeter Erfolg zum Start in die neue Saison. Bild: Tobias Schwarzmeier

Die Neustädter Basketballer sind zum ersten Mal überhaupt nach einem kompletten Spieltag Tabellenführer der 2. Regionalliga Nord. Natürlich nur eine Momentaufnahme. Der klare 78:46 (37:21)-Auftakterfolg gegen den Post SV Nürnberg brachte der DJK aber etwas ungleich Wertvolleres ein als eine statistische Note. Und dies ist einen deutlich entspannteren Start als in der Vorsaison.

Vor fast genau einem Jahr verlor das junge Team nämlich seine Regio-Premiere an gleicher Stelle gegen den gleichen Gegner. Zwei Auswärtsniederlagen schlossen sich an. Die Folge: Neustadt musste sich in der Tabelle langsam hochkämpfen und tat dies letztlich erfolgreich.

Um eine erneute kräftezehrende Aufholjagd zu vermeiden, ließen DJK-Coach Uwe Glaser und sein Team am Samstag von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend in die Gymnasiumhalle als Sieger verlassen wird. Die Neustädter attackierten - angefeuert von gut 270 Fans - ununterbrochen den Korb und setzten die überforderte Gäste-Verteidigung variabel unter Druck. Ein klarer 21:6-Vorsprung nach zehn Minuten sprach Bände.

Zudem konnten die groß aufgestellten Gäste überraschend weder defensiv noch offensiv einen entscheidenden Vorteil aus ihrer Physis ziehen. Im direkten Duell hatte meist der DJK-Spieler das bessere Ende für sich. "Ich habe alle zwölf Spieler im Kader eingesetzt und jeder hat individuell seinen Job sehr gut gemacht", lobte Glaser seine Spieler. Weit weniger zufrieden war der Coach aber über das weite Strecken mangelnde Teamplay ab dem zweiten Viertel: "Im ersten und am Ende des letzten Viertels hat alles gepasst. Dazwischen gab es wieder zu viele Einzelaktionen."

Tempo und Aggressivität blieben im Spiel, der Ball im Backcourt lief aber zu selten über mehrere Stationen. Viele wilde Würfe und Aktionen, bei denen sich die Flügelspieler in der Nürnberger Defense festliefen, erlaubten den Gästen, den Rückstand lange konstant zu halten. Dies änderte nichts am ungefährdeten Erfolg der DJK, der laut Glaser aber "noch höher hätte ausfallen müssen". "Am Zusammenspiel müssen wir noch arbeiten, aber insgesamt war es kein schlechter Start", richtete der Trainer nach der Begegnung den Blick bereits auf das schwere Auswärtsspiel in Würzburg am kommenden Wochenende.

DJK Neustadt: T. Merkl (24 Punkte/3 Fouls), Meißner (13/3), Saro (10/1), Stych (9/2), Kurz (9/3), Gibson (8/1), Kuchinka (2/0), C. Sailer (2/3), Bieber (1/3), Wunderlich (0/3), Pöss, Müller-Staschewski jeweils (0/1).
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