Basketball
DJK Neustadt Favorit gegen Dresden

Vor allem die Power-Forwards der DJK Neustadt (im Bild Adrian Saro) sind am Samstag gefordert, die stabile Dresdener Abwehr zu knacken. Bild: af

Die Bürde einer klaren Favoritenrolle mussten die Neustädter Regio-Basketballer in dieser Saison nicht oft tragen. Zu eng beieinander lagen die Teams in der Tabelle. Zu ähnlich sind ihre spielerischen Möglichkeiten. Beim Tabellenschlusslicht BC Dresden wäre aber alles andere als ein sicherer Erfolg der DJK eine große Überraschung.

Für die Sachsen ist die Partie am Samstag bereits die letzte Chance. Mit einem Sieg gegen den Mitaufsteiger würde Dresden die geringe Chance am Leben halten, den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga Nord doch noch zu schaffen. Mit drei Saisonsiegen und fünf Punkten liegen sie zwei Siege hinter dem Vorletzten Fibalon Baskets Neumarkt, einen weiteren hinter dem Zehnten Post SV Nürnberg. Bei noch vier Spieltagen ist ein Sieg gegen Neustadt also Pflicht. Dementsprechend kämpferisch werden die Dresdener zu Werke gehen.

Lange Niederlagenserie


Der Saisonverlauf spricht aber gegen das Schlusslicht. Der letzte Sieg datiert vom Anfang Dezember gegen den BV Chemnitz 99 II (50:42). Seither gingen neun Spiele in Folge verloren, auch gegen die direkten Konkurrenten Neumarkt und Nürnberg. Neustadt hingegen spielt seit Wochen in konstant guter Form.

Die Schwäche des BC liegt eindeutig in der Offensive. Mit 60,7 Punkten im Durchschnitt pro Partie erzielen die Spieler des Trainer-Duos Oliver Fischer und Ronald Trautsch die wenigsten Punkte aller Teams. Ebenso die wenigsten Dreier. Eine riesige Last wird am Samstag daher auf Topscorer Michael Zenker (17,6 Punkte im Schnitt) liegen, der im Hinspiel fehlte. Auch da spielten die Gäste über weite Strecken zu harmlos. Beim 72:58-Erfolg verpasste Neustadt jedoch trotz klarer Überlegenheit durch viele Fahrlässigkeiten und eine schwache Wurfquote besonders von der Freiwurflinie einen höheren Sieg. "Wir hatten die Partie jederzeit im Griff", sagte DJK-Coach Uwe Glaser nach der einseitigen Partie in der Gymnasiumhalle. "Positiv war, dass wir gegen die Zone immer wieder zum Erfolg gekommen sind, auch durch gutes Insidegame."

Hier muss Neustadt wieder ansetzen, denn ein Selbstläufer wird das Spiel trotz der vermeintlich klaren Ausgangssituation keineswegs. In eigener Halle werden die defensivstarken Sachsen, die über die statistisch fünftbeste Abwehr der Liga verfügen, alles geben. Sollte Dresden ein punktearmes Spiel lange offen halten, kann es für die DJK gefährlich werden.

DJK Neustadt Basketball im Web:
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