Basketball
DJK Neustadt nah an der Sensation

Fast wie ein Neuzugang für die DJK-Basketballer: Power-Forward Lukas Bieber (Mitte) gab nach seinem Auslandsaufenthalt in den USA sein Debüt in der Regionalliga. Der Leistungsträger der Aufstiegssaison sorgte gleich für viel Wirbel unter den Körben. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
18.01.2016
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Alle Spieler über zwei Meter groß, alle pfeilschnell, alle sichere Schützen - und es liefen gleich zwölf davon in der Gymnasiumhalle auf. Die Regnitztal Baskets, ein Team, das so auch in der Nachwuchsbundesliga (NBBL) antritt, kam als klarer Favorit zu den Neustädter Basketballern. Und fuhr mit einem knappen 69:61-Erfolg nach Hause.

Neustadt/WN. Das Hinspiel der beiden Teams - das erste Auswärtsspiel der DJK in der 2. Regionalliga Nord überhaupt - war mit einer deutlichen 57:85-Niederlage noch zu einer Lehrstunde für die Neustädter geworden. Warum die Glaser-Truppe die Talentschmiede der Brose Bamberg am Samstag bis zum Schlusspfiff ärgern und an den Rande einer Niederlage bringen konnte, hatte mehrere Gründe.

Liga-Debüt von Lukas Bieber


Zum einen, weil der Liganeuling gegen den Tabellendritten die Zweikämpfe annahm. Besonders Adrian Saro und USA-Rückkehrer Lukas Bieber nahmen gegen die beste Verteidigung der Liga oft den harten direkten Weg in die Zone. Und das Duo riss dabei Lücken für ihre Mitspieler wie den zweitbesten Werfer der Liga, Tobias Merkl (24 Punkte), die dadurch mehr Platz und bessere Wurfpositionen hatten. "Die beiden haben ihre Sache sehr gut gemacht, damit hatten wir offensiv eine weitere Option", lobte Glaser seine Power-Forwards.

Ein anderer Punkt war die Erfahrung, die der Tabellensiebte um Captain Stefan Merkl in der Hinrunde gesammelt hatte. Ebenfalls ein Plus: Die perfekte Heimkulisse mit knapp 300 Fans, die hinter ihrem Team standen. So lag Neustadt zur 26. Spielminute nur einen Punkt zurück.

Angriffe nicht ausgespielt


Am Schluss fehlte zu einer Sensation nicht viel. Aber laut Uwe Glaser bekannte Dinge. "Wir haben leichte Punkte liegengelassen und hatten außerdem vier absichtliche und zwei technische Fouls", so Glaser. "Das summiert sich auf zehn, zwölf Punkte." Auch lief der Ball nicht immer flüssig. Wie das in letzter Konsequenz geht, zeigten die nervenstarken Gäste: Die Oberfranken um den starken Nils Haßfurther (16 Punkte) bewegten den Ball sehr geschickt.

Die beiden haben ihre Sache sehr gut gemacht, damit hatten wir offensiv eine weitere Option.DJK-Coach Uwe Glaser lobt seine Angreifer Saro und Bieber


"Regnitztal hat nach der neuen Bamberger Schule geduldig die Angriffe oft bis zur letzten Sekunde ausgespielt und den Wurf hochprozentig getroffen", erläuterte Glaser. Dennoch war der Coach mit dem Heimdebüt seines Teams im neuen Jahr zufrieden: "Ich bin sicher, Regnitztal hätte nicht viel zulegen können." Nun gilt es, die Fehler schnell abzustellen, denn am Samstag kommen die Fibalon Baskets Neumarkt zum Oberpfalzderby nach Neustadt.

DJK: T. Merkl (24 Punkte/3 Fouls), Stych (16/2), Saro (9/1), Gibson (7/2), Meißner (3/4), Bieber (2/5) Ponfick (9/1), und S. Merkl (0/3).

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