Basketball
DJK Neustadt schnuppert an der Sensation

Mühsam aber erfolgreich: Immer wieder setzten sich die Neustädter Angreifer (im Bild Terrence Gibson) im direkten Zweikampf gegen die vielarmige Gothaer Defense unter dem Korb durch. Bild: Tobias Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
07.11.2016
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Ein Ritterschlag war bereits der Mannschaftsmeldebogen. Die Oettinger Rockets Gotha II hatten bei den Neustädter Basketballern sicherheitshalber alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Mit Erfolg: Im Spitzenspiel am Samstag hatte der Meisterschaftsfavorit mit 88:79 (48:41) am Ende knapp die Nase vorne.

"Neustadt hat ein gutes Team mit einer mitreißenden Spielweise und ist für jedes Team in der Liga ein starker Gegner", lobte Gotha-Coach Florian Gut. "Außerdem ist Neustadt für seine tolle Heimkulisse bekannt. Dementsprechend sind wir glücklich, uns den Sieg erkämpft zu haben."

Dafür bot der Trainer der ProA-Reserve der Rockets im Gegensatz zu bisherigen Spielen seinen nominell besten Kader auf. Topscorer Robert Franklin (32 Punkte) und der estische Aufbauspieler Kristian Kullamäe (21 Punkte) wurden flankiert von weiteren Spielern mit Zweitliga-Erfahrung. "Für mich ist Gotha in dieser Besetzung die stärkste Mannschaft in der Liga. Sie haben ihre Aufstiegsambitionen deutlich unterstrichen", zog DJK-Coach Uwe Glaser ein Resümee. Beide Trainer lobten die Intensität der temporeichen und hart umkämpften Begegnung vor mehr als 300 begeisterten Basketballfans.

Neustadt hat ein gutes Team mit einer mitreißenden Spielweise und ist für jedes Team in der Liga ein starker Gegner.Gotha-Coach Florian Gut


Gotha behauptete meist eine knappe Führung, schaffte es aber gegen den Tabellendritten nicht, sich abzusetzen. Die DJK blieb dran, die Thüringer ließen sie jedoch nicht in Schlagdistanz kommen. Während Neustadt durch energischen Zug zum Korb vor allem durch Michael Kurz (23 Punkte) und dem bärenstarken Adrian Saro (17) zu Punkten kam, glänzten die Gäste mit hoher Trefferquote von Außen. Elf Dreier landeten im Korb der Neustädter. "Wir haben mit wechselnden Verteidigungsformen gespielt, um Franklin und Kullamäe in den Griff zu bekommen", so Glaser, der 50 Punkte der Topspieler einkalkuliert hatte. "Wen wir nicht auf der Rechnung hatten, war Lorenz Schiller, der uns vier Dreier reingeworfen hat."

Letztlich lag es laut Glaser an der Offensive, die das Tempo nicht kontrollieren konnte. "Gotha hat verdient gewonnen, weil sie ihre Stärken konsequenter eingesetzt haben und in der zweiten Hälfte kaum Fehler gemacht haben", meinte der Coach zur guten Leistung gegen den Favoriten. "Zufrieden ist man nach einer Niederlage nie, aber wir haben uns teuer verkauft und alles gegeben."

DJK Neustadt: Kurz (23 Punkte/3 Fouls), Saro (17/4), Gibson (11/2), T. Merkl (8/2), Meißner (8/1), Bieber (6/5), Wunderlich (4/1), Stych (2/2), C. Sailer (0/1), S. Merkl und Wenzl
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