Basketball
DJK setzt auf Gameplan

Oft liefen sich die Neustädter Regio-Basketballer in den ersten beiden Spielen in der Defensive der Gegner fest (wie hier Tobias Merkl im Spiel gegen Science City Jena Ende der vergangenen Saison). Gegen Erfurt setzt DJK-Coach Uwe Glaser (im Hintergrund) auf Teamplay. Archivbild: A. Schwarzmeier

Würzburg ist abgehakt, jetzt kommt Erfurt. Das zweite Heimspiel der Neustädter Basketballer der Saison am Samstag ist für die Glaser-Truppe eine erste Standortbestimmung in der 2. Regionalliga vor extrem schwierigen Wochen.

Ein Erfolg in eigener Gymnasiumhalle gegen Liganeuling BC Erfurt ist unbedingt nötig, um nicht möglicherweise im November in der Tabelle abzurutschen. Denn da warten mit dem Derby bei den Fibalon Baskets Neumarkt und den Duellen gegen die beiden Meisterschaftsaspiranten Gotha Rockets 2 und TTL Bamberg schwere Brocken auf die siebtplatzierte DJK Neustadt.

Defensiv- und freiwurfstark


Ein hartes, weil körperbetontes Spiel erwartet die DJK wohl auch am Samstag (Beginn: 17.30 Uhr). Denn nach den beiden ersten Saisonspielen haben die Thüringer am wenigsten Punkte kassiert und zugleich die meisten Fouls begangen. Solche Statistiken sind so früh in der Saison gewöhnlich wenig aussagekräftig. Eine jedoch schon: Der Tabellenneunte, dessen Präsident am Mittwoch aus beruflichen Gründen zurücktrat, kann eine bärenstarke Freiwurf-Trefferquote von 78 Prozent vorweisen (DJK: 54 Prozent).

Dass zu Erfurt nicht viel bekannt ist, spielt laut Uwe Glaser keine Rolle: "Wir brauchen nicht auf den Gegner schauen. Wir müssen mit Intensität antreten und einen gemeinsamen Gameplan verfolgen", stellt der Trainer klar. Er selbst habe mit der zweiten Mannschaft des BBC Bayreuth vor vier Jahren gegen Erfurt gespielt. "Von diesem Team sind heute noch vier Spieler dabei. Vor allem auf Karsten Hochbach müssen wir achten, der immer für 20 oder mehr Punkte gut ist."

Nach der unnötigen Niederlage bei der TG Würzburg legte der Coach im Training Wert auf die Automatismen. "Es geht darum, unsere Offense und Defense so zu vertiefen, um sie dann, wenn es im Spiel mal nicht so läuft, zuverlässig parat zu haben. Denn das ist aktuell unser größtes Problem: Nicht, dass wir es nicht können, sondern dass wir es in Drucksituationen nicht anwenden."

Offen ist noch, ob die DJK in Komplett-Besetzung antreten kann. Hinter den Einsätzen von Adrian Saro (Dienstreise) und Michael Kurz (erkrankt) stehen noch Fragezeichen.

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