Basketball
Erneuter Erfolg für DJK Neustadt

Ondrey Stych kämpfte vorbildlich und wurde auch oft von den Dresdener Verteidigern gefoult. Der Power Forward und bester Werfer der DJK Neustadt erzielte 10 seiner 16 Punkte an der Freiwurflinie. Archivbild: af
Sport
Neustadt an der Waldnaab
08.03.2016
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"Zunächst steht ein weiterer Sieg zu Buche, und das ist das absolut Positive." Uwe Glaser sah den 63:59 (32:40)-Erfolg seiner DJK pragmatisch. Dabei hatten die Neustädter Regio-Basketballer beim Tabellenschlusslicht BC Dresden am Samstag deutlich mehr zu kämpfen, als erwartet.

Nicht unerwartet setzten die Sachsen bei ihrer wohl letzten Gelegenheit, sich wenigstens eine Minimal-Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren, auf konsequenten Einsatz, Zweikampfstärke und ihre stabile Defensive. Überraschend war dennoch, dass es dem Tabellensechsten aus Neustadt über den kompletten Spielverlauf nicht gelang, die Gastgeber abzuschütteln. Die Begegnung blieb bis in die Schlussminuten spannend.

Neustadt ließ etwas nach


"Es hat, denke ich, niemand erwartet, dass wir nach 18 Spielen 8 Siege auf dem Konto haben und entspannt in die letzten Partien gehen können", sagte Glaser. Für seinen Geschmack aber etwas zu entspannt: "Wir haben nach einem guten Start unsere Linie verloren. Vor allem defensiv waren wir überhaupt nicht auf der Höhe und haben Dresden 40 Punkte in der ersten Hälfte zugelassen." Der BC, der vor allem durch seine Offensiv-Schwäche zuletzt eine Niederlagenserie von neun Spielen in Folge hinnehmen musste, präsentierte sich im Angriff solide.

Es hat, denke ich, niemand erwartet, dass wir nach 18 Spielen 8 Siege auf dem Konto haben und entspannt in die letzten Partien gehen können.DJK-Coach Uwe Glaser


Neustadt hingegen, das ohne Terrence Gibson, Stefan Merkl, Christoph Sailer und Alexander Pöss antrat, hatte offensiv insgesamt keinen guten Tag erwischt. "Wir haben am Freitag sehr gut trainiert, der Ball wurde sehr gut bewegt. Am Samstag im Spiel war das mit ganz wenigen Ausnahmen wieder komplett weg", kritisierte der DJK-Trainer. Einzelaktionen dominierten. Doch auch wenn es nicht gelang, die guten Trainingseindrücke ins Spiel zu bringen, war Glaser nicht unzufrieden: "Durch eine deutlich engagiertere Defense haben wir uns trotz Foulproblemen ins Spiel zurückgekämpft. Am Ende haben wir sicherlich glücklich, aber immerhin gewonnen." Da fehlten bereits Tobias Merkl und Lukas Bieber mit jeweils fünf Fouls. "Das Spiel hat gezeigt, dass bei uns immer noch Luft nach oben ist", so Glaser.

Ein Sonderlob des Coaches verdiente sich Ondrey Stych, mit 16 Punkten bester DJK-Werfer an diesem Tag. "Ondra hat wie immer gekämpft, und ist nicht umsonst Topscorer", sagte Glaser anerkennend. "Ansonsten haben wieder die Spieler von der Bank einen wertvollen Beitrag zum Sieg geleistet und sich für mehr Einsatzzeit angeboten."

DJK: Stych (16 Punkte/2 Fouls), T. Merkl (15/5), Saro (9/2), Meißner (8/4), Ponfick (5/2), Perschnick (4/3), Bieber (3/5), Kuchinka (3/1), J. Sailer (0/1).

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