Basketball
Junge Wilde fordern DJK

Für den verhinderten Trainer Uwe Glaser wird sein Vorgänger Stefan Rupprecht (Bild) am Samstag die Neustädter Basketballer taktisch einstellen und im Spiel gegen Chemnitz coachen. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
17.11.2016
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Über mangelnde Abwechslung können sich die Neustädter Basketballer in der 2. Regionalliga Nord wirklich nicht beklagen. Nach den Routiniers vom TTL Bamberg fordern am Samstag nun die jungen Wilden des BV Chemnitz 99 II den Tabellendritten heraus.

Die Fans in der Gymnasiumhalle (späterer Anwurf: 18.30 Uhr) erwartet ein temporeiches Spiel. Der Tabellenplatz der Sachsen nach einem Viertel der Saison täuscht dabei etwas über das vorhandene Potenzial hinweg. Denn der Tabellenelfte, punktgleich mit den Teams aus dem Mittelfeld, bringt viel Talent auf den Basketballcourt.

"Mit Chemnitz kommt eine Wundertüte auf uns zu", beschreibt DJK-Coach Uwe Glaser die schwer einzuschätzende Zweitligareserve des ProA-Clubs NINERS Chemnitz. Nach einem ebenso überraschenden wie überzeugenden Auswärtssieg beim Fünften Litzendorf, unterlagen die Chemnitzer zuletzt in eigener Halle dem Tabellennachbarn Regensburg Baskets. "Fakt ist, dass Chemnitz offensiv nicht gut in die Saison gestartet ist und Probleme im Abschluss zu haben scheint", verweist Glaser auf die statistischen Werte des BV. Die niedrige Ausbeute - nur die Fibalon Baskets Neumarkt erzielen bislang im Schnitt weniger Punkte - sei ein Indiz dafür, dass das Team noch relativ unerfahren ist. Ebenso wie diese Schwäche sind aber auch die Stärken des Kaders typisch für eine Mannschaft, die größtenteils aus Nachwuchsbundesliga-Spielern besteht.

"Wir können uns darauf einstellen, viel Druck zu bekommen", warnt Glaser. Das homogen besetzte Gästeteam wird das Tempo hochhalten und offensiv verteidigen. "Wir müssen konsequenter als Team spielen und den Ball mehr bewegen als zuletzt. Dann bekommt auch eine aggressive Defense Probleme." Für die DJK, die zudem über die nach Zahlen beste Defensive der Liga verfügt, sprechen dabei Physis und Erfahrung. Kein Grund aber, sich entspannt zurückzulehnen: "Wenn wir den Gegner zu leicht nehmen, erleben wir garantiert eine böse Überraschung. Wir müssen von Beginn an fokussiert sein", fordert Glaser.

Da der Coach zuvor mit dem Bayreuther Jugendbundesliga-Team einen Einsatz in Rheinland-Pfalz hat, steht sein Vorgänger Stefan Rupprecht für ihn an der Seitenlinie. Ein gutes Omen für die DJK: Immer wenn Rupprecht bisher einsprang, verließ Neustadt als Sieger den Platz.

Mit Chemnitz kommt eine Wundertüte auf uns zu.Uwe Glaser
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