Basketball
Neustadt wieder auf Kurs

Mit spektakulären Dunkings in der Endphase gab Terrence Gibson dem Spiel der Neustädter gegen Schweinfurt eine besondere Note. Auch mit zwölf erzielten Punkten und mannschaftsdienlichem Spiel überzeugte der US-Amerikaner die DJK-Fans. Bild: af

Einen entspannten Nachmittag erlebten die Fans der DJK Neustadt gegen den Bayernliga-Fünften aus Schweinfurt. Beim 98:77 (44:33)-Sieg hatte der Tabellenzweite das Spiel jederzeit im Griff. Außerdem sorgte ein Ergebnis in einer anderen Halle vor dem Derby gegen Weiden am Samstag für eine interessante Konstellation.

Das klare Ergebnisses soll jedoch keinesfalls die Leistung der ersatzgeschwächt angetretenen Unterfranken schmälern. Mit starker Verteidigung und durchdachten Angriffen, die sie mit guter Quote abschlossen, leistete Mainfrankenbahn Schweinfurt seinen Beitrag zu einer ansehnlichen Begegnung.

Den Unterschied machte einfach der mannschaftlich geschlossene Auftritt der DJK-Basketballer aus. "Ein Kompliment an meine Mannschaft, die gut umgesetzt hat, was wir im Training gemacht haben. Wir haben in der Offensive endlich wieder als Mannschaft gespielt. Sechs Spieler die zweistellig gepunktet haben, zeigen das", stellte Uwe Glaser nach zwei Niederlagen in Folge wieder einen Schritt nach vorne fest. Neustadt startete mit seinen Top-Werfern Tobias Merkl und Ondrey Stych (je 16 Punkte) konzentriert ins Spiel und führte in der 5. Minute bereits mit 16:3 Punkten.

Zweite Luft bei Gastgebern


Obwohl die DJK nicht nachließ, nutzte Schweinfurt konsequent seine freien Würfe und verkürzte Ende des dritten Viertels auf 47:52. Doch der Tabellenzweite legte gegen müder werdende Unterfranken noch eine Schippe drauf, traf sicher von außen sowie von der Linie und brachte die wichtigen Punkte nach Hause.

Während Terrence Gibson und Moritz Bär mit sehenswerten Dunkings für spielerische Höhepunkte sorgten, dachte Glaser schon weiter: "Diese Woche werden wir die Offensive nochmal vertiefen, aber auch wieder die Verteidigungsarbeit forcieren." Hier gilt es anzusetzen, zumal am Samstag der formstarke und ambitionierte Tabellenvierte aus Weiden (24 Punkte) in der Gymnasiumhalle aufschlägt. Ein Sieg in einem Hammer-Spiel ohne Favoriten ist Pflicht, will sich die DJK (28) danach im Spitzenspiel gegen Tabellenführer TTL Basketball Bamberg II (30) die Chance auf den Meistertitel erhalten.

Bamberg hatte mit einem Erfolg beim Dritten BG Litzendorf (24) ebenfalls ein Ausrufezeichen gesetzt und zugleich den ärgsten Verfolger auf Distanz gehalten. Das Saisonfinale verspricht Hochspannung.

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