Basketball
Neustädter Regio-Basketballer gewinnen auch in Chemnitz

Tobias Merkl war wie im Derby gegen Neumarkt (links im Bild) auch gegen den BV Chemnitz 99 II in den wichtigen Phasen hellwach. Der Flügelspieler erzielte 33 Punkte. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
01.02.2016
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Es läuft bei den Neustädter Regio-Basketballern. Auch im Auswärtsspiel gegen Chemnitz demonstrierte die DJK ihre aktuell starke Form. Die Glaser-Truppe gewann beim Tabellennachbarn verdient mit 84:77. Dabei wäre die Sache beinahe noch schiefgegangen.

Bis Mitte des Schlussviertels hatte der Tabellensechste das Spiel im Griff. Während die DJK-Spieler druckvoll agierten, haderte Chemnitz sichtlich mit vielen erzwungenen Ballverlusten und kam auch in der Offensive oft nicht in die erwünschten Wurfpositionen. Die jung aufgestellten Gastgeber hielten bis zur siebten Minute die Begegnung ausgeglichen, ehe Neustadt mit einem 9:2-Lauf zum Ende des ersten Viertels einen Acht-Punkte-Vorsprung herausarbeitete.

Dabei boten die Gäste im Angriff eine ansprechende Teamleistung mit einer Mischung aus konsequentem Ziehen in die Zone und Distanzwürfen. Drei Spieler punkteten zweistellig, zwei weitere erzielten neun Punkte. "Die Mannschaft hat überzeugend gespielt und sich wirklich ein großes Kompliment verdient", war auch Neustadts Head-Coach Uwe Glaser zufrieden.

Chemnitz fängt sich


Bereits im zweiten Viertel zeigte die Zweitligareserve der Chemnitz Niners aber, warum sie drei der letzten vier Spiele gewonnen hatte. Das junge Team, dass nach schwierigem Saisonstart unter Coach Sascha Prötzig immer besser harmonierte, kam nun häufiger unter die Bretter und schloss die Angriffe zuverlässiger ab. Nach der Halbzeit nahm die Partie dann endgültig Fahrt auf und die Ereignisse überschlugen sich. Zunächst baute die DJK ihren Vorsprung bis zur Viertelmitte auf 15 Punkte aus (56:41). Alles sprach nun dafür, dass sich Neustadt den Erfolg gegen den punktgleichen Tabellensiebten der 2. Regionalliga Nord nicht mehr nehmen lassen würde.

Begegnung ausgeglichen


Urplötzlich ging aber ein Ruck durch das Team der Sachsen, die mit einem 10:4-Lauf den Rückstand wieder reduzierten. Die nun durchdachter vorgetragenen Angriffe waren von der Neustädter Defensive oft nur auf Kosten eines Fouls zu stoppen. Chemnitz holte Punkt um Punkt auf und übernahm fünf Minuten vor dem Schlusspfiff sogar die Führung (67:65). Das vielbeschworene Momentum war aufseiten von Chemnitz.

"Die Foulbelastung war natürlich ein Problem, aber wir haben das durch mannschaftliche Geschlossenheit gut kompensiert", sagte Glaser. Außerdem hatte die DJK Tobias Merkl. Zwei schnelle Dreier brachten die Führung zurück. Insgesamt machte Merkl zwölf seiner 33 Punkte in dieser Phase. "Als es dann am Ende knapp wurde, hat Tobi gezeigt, warum er inzwischen der beste Scorer der Liga ist", lobte sein Coach. "Mit seinen Dreiern hat er verhindert, dass das Spiel kippt."

Wie im Hinspiel hätte die Schlussphase nicht spannender sein können. Die DJK führte 60 Sekunden vor dem Abpfiff mit 79:77. Hier zeigte sich, dass das Team im Saisonverlauf gelernt hatte, mit solchen Situationen umzugehen. Während Chemnitz seine letzten Angriffe vergab, blieb Neustadt nervenstark und nahm die Punkte mit nach Hause.

DJK: T. Merkl (33 Punkte/4 Fouls), Meißner (17/5), Gibson (11/3), Saro (9/2), Stych (9/5), Bieber (2/4), J. Sailer (2/1), Perschnick (1/0) und Ponfick (0/5).

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