Basketball
Nürnberg als Warnsignal für DJK

Im Testspiel gegen Bayernligisten ASV Cham konnten auch die jungen Spieler der DJK Neustadt/WN (am Ball Moritz Müller-Staschewski) ihre Visitenkarte für die beginnende Regio-Saison abgeben. Bild: Tobias Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
29.09.2016
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Schon wieder Nürnberg. Eigentlich ist es der perfekte Auftaktgegner für die Neustädter Regio-Basketballer. Nicht, dass der Post SV Nürnberg ein einfacher Gegner wäre. Aber er dürfte die Spieler von Coach Uwe Glaser zu Saisonbeginn an eine wichtige Erfahrung aus der Vorsaison erinnern.

Vor fast genau einem Jahr war es nach dem Aufstieg das erste Spiel für die DJK Neustadt/WN in der 2. Regionalliga Nord überhaupt. In eigener Gymnasiumhalle, der Gegner hieß - Post SV Nürnberg. Die Mittelfranken entpuppten sich als ein unangenehm zu spielendes Team, das sich von der DJK nicht abschütteln ließ. Nachlässigkeiten und zu viele kleine Fehler sorgten letztlich für den 85:77-Sieg der Gäste.

Den verlorenen Heimpunkten liefen die Neustädter danach erst einmal hinterher. Das Team ging durch einen Lernprozess, der sich durch die Hinrunde zog. Die wichtigste Lehre war, dass die Qualität der Konkurrenz in dieser Liga Schwächephasen nicht erlaubt. Am Ende belegte die DJK einen respektablen siebten Platz in der Abschlusstabelle. Nürnberg vermied am Saisonende als Vorletzter mit viel Glück knapp den Abstieg. Das letzte Aufeinandertreffen in Nürnberg gewann die DJK mit 65:52.

Von Beginn an Gas geben


"Es ist wichtig, wie wir in die Saison starten", hatte DJK-Coach Uwe Glaser kürzlich in seiner Einschätzung über die Erfolgsaussichten zur neuen Spielzeit betont. Ziel sei es, eine noch bessere Platzierung als in der Premierensaison zu erreichen. Obwohl das Team um Captain Stefan Merkl nun weiß, "wie der Hase läuft", ist die Ausgangssituation ähnlich wie im Vorjahr. Denn das Nürnberger Team, das am Samstag um 17.30 Uhr in der Gymnasiumhalle auflaufen wird, wird im Vergleich zu den vergangenen Begegnungen ein anderes Gesicht haben.

Wichtig wird sein, dass wir unsere "wilden" Phasen in den Griff bekommen und die Kontrolle über unser Spiel nicht verlieren.DJK-Coach Uwe Glaser


"Zu Nürnberg wissen wir nur, dass es eine völlig neu zusammengestellte Mannschaft mit neuem Trainer ist", erzählt Glaser. "Letztlich ist das auch nicht entscheidend, denn wir müssen unser Spiel durchsetzen." Die Voraussetzungen sind laut Glaser gut: "Die Vorbereitungsspiele und die Trainingseinheiten haben gezeigt, dass der Ball inzwischen ganz gut bewegt wird. Das erwarte ich auch für das Spiel am Samstag. Wir haben zwar noch nicht alle Themen im Training behandelt, doch das Team ist auf einem ganz guten Weg."

"Spielkontrolle behalten"


"Wichtig wird sein, dass wir unsere wilden Phasen in den Griff bekommen und die Kontrolle über unser Spiel nicht verlieren", pocht der Trainer auf ein diszipliniertes Verhalten auf dem Basketball-Court.

Dabei fehlt Glaser einer der stabilisierenden Faktoren. "Verzichten müssen wir auf Stefan Merkl, der gerade im letzten Vorbereitungsspiel gegen Eckersdorf am Sonntag eine ausgezeichnete Leistung gezeigt hat. Ob Nico Wenzl schon einsatzberechtigt ist, wird sich noch zeigen." Dafür sei Rückkehrer Daniel Wunderlich jetzt wieder fest im Kader und könne der Mannschaft durch seine Vielseitigkeit noch mehr Tiefe geben. Die Voraussetzungen sind also gut, zumal das Team auf eine lautstarke Heimkulisse als Unterstützung bauen kann.

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