Basketball
Titanen stärker als DJK

Adrian Saro (am Ball) punktete mit Zug zum Korb ebenso zuverlässig wie Jonas Meißner vom Low-Post aus. Archivbild: A. Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
04.04.2016
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Die Saison war lang. Sowohl die Regio-Basketballer der DJK Neustadt als auch die Dresdener Gastgeber konnten nur mit Rumpfteams zum Duell der Tabellennachbarn antreten. "Not gegen Elend", witzelte DJK-Coach Uwe Glaser. Am Ende war nicht alles schlecht. Nur das Ergebnis.

Sportlich ging es am Sonntag in der sächsischen Landeshauptstadt nicht um viel. Neustadt hätte mit einem Sieg im Vergleich der Mittelfeldteams zwar seinen Tabellenplatz sechs gesichert. Auf den rückten mit dem 81:72 (36:36)-Erfolg nun die Dresden Titans II vor.

Insgesamt war es - angesichts der Tatsache, dass wir ohne Pointguard gespielt haben - sicherlich keine schlechte Vorstellung.DJK-Coach Uwe Glaser.


Während bei der DJK fünf Spieler, darunter Topscorer Tobias Merkl und Jevon Perschnick fehlten, musste die Zweitligareserve der Titans auch auf erfahrene Akteure verzichten. Das Zweitliga-Team spielte nämlich zeitgleich um den Achtelfinaleinzug in den ProB-Playoffs.

Die Folge: Beide Kontrahenten konnten nur jeweils einen achtköpfigen Kader aufbieten. Bei Neustadt debütierte der 16-jährige Gentian Reshitaj aus der zweiten Mannschaft, der eine ordentliche Leistung ablieferte. "Insgesamt war es - angesichts der Tatsache, dass wir ohne Pointguard gespielt haben - sicherlich keine schlechte Vorstellung", resümierte Glaser. "Wir haben in vielen Fällen gut und geschickt gespielt und etwa unseren Größenvorteil gut genutzt."

Jonas Meißner und Adrian Saro (beide 20 Punkte) münzten dies regelmäßig in Punkte um. Dresden dagegen war vor allem aus der Distanz erfolgreich. Unter anderem sorgten neun Dreier dafür, dass das Spiel bis ins Schlussviertel hinein eng blieb. Die Sachsen waren aber einen Tick stabiler - auch in der entscheidenden Phase. Kurz vor Ende - Meißner und Saro waren mit fünf Fouls vom Feld - zog Dresden entscheidend davon.

"Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben", sagte Glaser. "Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht, um das Spiel zu gewinnen." Häufig schaltete sein Team nicht schnell genug um und kassierte Fastbreaks, oder Dresden holte eigentlich sichere Rebounds. "Trotz der guten Ansätze überwiegt so am Ende der Ärger über das unnötig verlorene Spiel", so Glaser.

DJK Neustadt: Meißner (20 Punkte/5 Fouls), Saro (20/5), Stych (11/1), Ponfick (9/2), Gibson (6/1), Reshitaj (3/0), Bieber (2/2), J. Sailer (1/2)

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