DJK Neustadt/WN gegen Dresden Titans II
DJK-Basketballer fordern Dresdner Titanen

Tobias Merkl will - wie gegen den BC Dresden (im Bild: links) - auch gegen deren Lokalrivalen Akzente setzen. Bild: A. Schwarzmeier


Dresden ist nicht gleich Dresden. Wie vor zwei Wochen, gastiert am Samstag ein Team aus der Elbestadt bei den Basketballern der DJK Neustadt. Doch der Tabellenvierte, die Dresden Titans II, ist mit Sicherheit ein größeres Kaliber als unlängst der BC Dresden.

"Wir sind sicher der Underdog, auch in eigener Halle", stellt DJK-Captain Stefan Merkl die Kräfteverhältnisse klar. Gelang dem Neunten gegen Tabellennachbar BC Dresden ein ungefährdeter Erfolg, sind die Chancen gegen die aktuell formstarken "Titanen" gering.

Der kürzliche 79:69-Erfolg gegen die starken Regnitztal Baskets, mit dem die Sachsen diese vom dritten Tabellenplatz verdrängten, ließ aufhorchen. "Wir haben gerade in der zweiten Hälfte viel Charakter gezeigt, ich bin zufrieden", äußerte sich Dresdens Head-Coach Dainius Pleta nach dem Spiel.

Die Titans sind wegen ihrer Präzision ein schwierig zu bespielender Gegner. Trotz grundsolider Defensive haben sie die wenigsten Fouls aller Teams auf dem Konto. Außerdem sollten die Neustädter ihrerseits ihre Gegenspieler möglichst selten an die Freiwurflinie bringen. Denn hier kann bei engem Spielverlauf am Samstag (Spielbeginn um 17.25 Uhr) auch die Entscheidung fallen. Während Dresden seine Freiwürfe mit einer Quote von 74.5 Prozent verwandelt - und damit die treffsicherste Mannschaft der 2. Regionalliga Nord ist - hat die Glaser-Truppe hier durchaus etwas Luft nach oben.

Entscheidend wird gegen die junge ProB-Reserve sein, welche Schlüsse die DJK-Spieler aus dem Spiel in Jena gezogen haben und wie sie die gezeigten positiven Ansätze aus dieser harten Partie weiterentwickeln. Allerdings müssen die Neustädter voraussichtlich auf Terrence Gibson verzichten, der an einer Knieverletzung laboriert. Auch Aufbauspieler Max Tomaszek (berufliche Gründe) wird fehlen. "Wir werden trotzdem alles dafür geben, das letzte Heimspiel des Jahres zu gewinnen", sagt Merkl.
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