Leichtathletik
Schnelle Zeiten sind garantiert

Wenn der Startschuss erfolgt, geht beim Neustädter Läufermeeting die Post ab. Bild: Eger
Sport
Neustadt an der Waldnaab
27.07.2016
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Das Neustädter Läufermeeting hat einen hervorragenden Ruf. Am 5. und 7. August wird wieder ein Teil der nationalen Laufelite an den Start gehen.

Neustadt. Wer nach Neustadt fährt, will Bestzeiten laufen und wird selten enttäuscht. Die äußeren Voraussetzungen sind mit der windgeschützten Bahn mitten im Wald geradezu ideal. Für den Rest sorgt Meetingdirektor Siegmund Balk, dem es von Jahr zu Jahr gelingt, ein Läuferfeld vom Feinsten in den Norden der Oberpfalz zu locken. Das Meeting hat inzwischen einen ganz besonderen Bekanntheitsgrad in Läuferkreisen. Taktiert wird hier nicht. "Hasen" sorgen für das gewünschte Tempo und dann gibt's nur eine Devise: Nichts wie hinterher.

Meeting der Spitzenklasse


Zum 29. Mal steigt dieses Läufermeeting der Spitzenklasse. Entstanden als reine Jugendveranstaltung für den bayerischen Läufernachwuchs, hat sich Neustadt im Veranstaltungskalender in Deutschland etabliert. In fast drei Jahrzehnten gingen beinahe 4200 Läufer an den Start. Viele nationale Meister, sogar Olympiasieger Nils Schumann (Erfurt) und Doppel-Juniorenweltmeisterin Claudia Gesell (TSV Detag Wernberg), gaben ihre Visitenkarten ab. Internationale Gäste aus allen Erdteilen sorgten für schnelle Zeiten.

Am 5. August beginnen auch zeitgleich die Olympischen Spiele in Rio. Ursprünglich wollten mit Christina Hering (München) und Fabienne Kohlmann (Karlstadt) die Olympiastarterinnen über 800 Meter sowie der 5000-Meter-Spezialist Richard Ringer (Friedrichshafen) in der Kreisstadt an den Start gehen. Wegen einer früheren Anreise nach Brasilien mussten die Athleten jedoch absagen.

Eich favorisiert


Am Freitag ab 18.30 Uhr stehen 800-Meter-Rennen für den Nachwuchs auf dem Zeitplan. Um 19 Uhr erfolgt der Startschuss für den A-Lauf über die zwei Stadionrunden. Hier ist mit Martin Sperlich (Friedrichshafen) der deutsche Vizemeister am Start. Der 400 m-Newcomer und EM-Starter Patrick Schneider, LAC Quelle Fürth, wird seine Grundlagenausdauer testen. Bei den Frauen hat mit Verena Menapace aus Wien die österreichische Staatsmeisterin gemeldet. Im 200-m-Rennen der Frauen ist die bayerische Meisterin Katharina Eich, DJK Weiden, klare Favoritin. Gegen 19.45 Uhr sind zwei Rennen über die 3000 Meter geplant. Hier steht der Stadionrekord bei ausgezeichneten 7:54,92 Minuten. Eine nostalgische Nudelparty bei Fackelschein wird den ersten Abschnitt beenden.

Am Sonntag ab 13.30 Uhr steigt der zweite Wettkampfblock. Die 4 x 100 -Meter-Staffel der StG SWC Regensburg/Weiden mit Katharina Eich will versuchen, den Oberpfalzrekord über diese Distanz zu erobern, nachdem sie am letzten Wochenende um eine Zehntelsekunde scheiterte.

Über 400 Meter


Um 13.45 Uhr stehen schnelle 400-Meter-Rennen auf dem Programm. Höhepunkt dürften wieder die 1500-Meter-Rennen werden, die ab 14.35 Uhr gestartet werden.
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